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Nonsens in zweiter Auflage

Nach nur zweieinhalb Monaten ist Ralf Kramps satirischer Eifel-Reiseführer „99 ½ Orte … um die sie einen großen Bogen machen sollten!“ in der 2. Auflage erschienen

Der Schriftsteller Ralf Kramp, dessen Familie aus Mechernich stammt, hat sich für seinen Nonens-Reiseführer „99 ½ Orte … um die sie einen großen Bogen machen sollten!“ auf die Suche nach kuriosen Sehenswürdigkeiten gemacht, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Foto: Ira Schneider/KBV/pp/Agentur ProfiPress

Das 212 Seiten starke Buch mit über 280 Farbfotos (ISBN 978-3-95441-633-2, 18,50 Euro) war kaum in den Buchläden – und schon vergriffen. Jetzt ist es in zweiter Auflage erschienen. Repro: Ira Schneider/KBV/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Region – Vor zweieinhalb Monaten hat der aus Mechernich kommende Schriftsteller Ralf Kramp einen reich bebilderten Nonsens-Band mit Kartenmaterial herausgebracht, der an fiktive Orte in der Eifel entführt, an denen man hundertprozentig noch nicht war, und an denen man auch garantiert niemals sein wollte. Jetzt war der 212 Seiten starke Band mit über 280 Farbfotos (ISBN 978-3-95441-633-2, 18,50 Euro) bereits vergriffen.

Wie Ira Schneider vom Hillesheimer KBV-Verlag jetzt mitteilt, ist die zweite Auflage soeben erschienen. „Während der Lektüre nimmt Ralf Kramp mit auf eine besondere Reise, zum Beispiel in das Zahngolddorf Lausig, ins Einmach-Museum nach Bratzweiler oder die Waldschule der überfahrenen Tiere im Warzendorfer Forst“, schreibt sie: „Einen kleinen Abstecher auf den Senioren-Straßenstrich in Bürzelborn oder in die Imbissbude nach Bretterbach, die nur Püriertes, also Fastfood für ganz Eilige serviert, unternimmt der einige Zeit in Glehn lebende Kramp gerne mit den ganz Mutigen.“

Burg aus Rigipsplatten

Weiter heißt es in der KBV-Pressemitteilung: „Kennen Sie schon den kleinsten Berg der Eifel, den »Nackenpickel«? Waren Sie schon mal auf der Burg Gallenstein, die bereits im 15. Jahrhundert aus Rigipsplatten, Eternit und Waschbeton errichtet wurde? Haben Sie jemals an der Wahl zur »Miss Damenbart« teilgenommen?“

Der Autor stellt die letzte freilebende Steppenhamster-Herde vor, lädt zum Geschmacksabenteuer in eine Blutwurstbonbon-Fabrik und erklärt zu Recht in Vergessenheit geratene Eifeler Bräuche wie das „Grützhovener Wohnzimmermöbel-Feuer“ oder das Ostereier-Werfen im Dörfchen „Plack am Hals“.

Ira Schneider: „Machen Sie sich gefasst auf 99 ½ ganz spezielle Orte, die Sie unter Garantie nachhaltig verstören werden. Die Absurditäten, die für dieses Buch gesammelt wurden, werden dafür sorgen, dass Sie über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr aus dem Kopfschütteln herauskommen.“

pp/Agentur ProfiPress

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