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Natur erleben

Kalktuffhöhlen inmitten von Ulmen-Ahorn-Eschen-Schluchtwald - das Große Mausohr in der "Dunklen Kammer". 
Diese und viele weitere Besonderheiten in Fauna und Flora finden sich im Naturschutzgebiet Kakushöhle mit einer Größe von 5,8 ha.

Neben den Höhlen wurde das gesamte Gelände im Rahmen des "Landschaftsplans Mechernich" unter Naturschutz gestellt.
Auf den Pfaden im Gelände lässt sich die gesamte natürliche Schönheit dieses Lebensraumes erfassen!

Hinweise für Menschen mit Behinderung

Öffnungszeiten

"Café Land-Genuss"

April bis Oktober
Montag: Ruhetag
Dienstag - Freitag: 11 - 19 Uhr
Wochenende & Feiertage: 11 - 20 Uhr

November bis März
Montag & Dienstag: Ruhetage
Alle anderen Tage: 11 - 18 Uhr

Die Kalkeifel

Neben der Rur- zählt die Kalkeifel zu den beiden geologischen Formationen der Eifel. Die Kalkeifel erstreckt sich zu beiden Seiten einer Linie zwischen den Städten Mechernich, Bad Münstereifel, Blankenheim und Prüm. Im Windschatten der höher gelegenen Rureifel und des Hohen Venns mit relativ starken Niederschlägen zeigt sich die Kalkeifel als warme und trockene Landschaft.

Erdgeschichtlich gesehen ist die Kalkeifel mit einem Alter von 400.000 Jahren noch relativ jung. Der Name leitet sich aus der hauptsächlich vorkommenden Gesteinsart Kalktuff oder Travertin ab. Diese Gesteinsart entsteht, wenn im Wasser gelöster Kalk abgelagert wird. Typisch für Kalkgebiete sind reichhaltige Grundwasservorkommen, wie zum Beispiel hier die Erftquelle bei Nettersheim oder die Ahrquelle bei Blankenheim. Schon die Römer schätzten das Grundwasser der Kalkeifel und bauten die über 90 Kilometer lange Wasserleitung nach Köln.

Besonders beeindruckend ist das Kartsteinmassiv bei Eiserfey: Der Travertinfelsen entstand erst vor etwa 300.000 Jahren. Über Jahrtausende sonderte der oberhalb des Felsens entspringende Weyrerbach Kalk ab. Schicht um Schicht lagerte sich ab, durch Temperaturschwankungen und Spannungen entstanden in dem porösen Gestein Risse und Senkungen. Damit wurde in dem Plateau ein Hohlraumsystem ausgewaschen, das wir heute als Kakushöhle bezeichnen.

Tiere & Pflanzen

Naturschutzgebiet Kakushöhle

Alles rund um die Kakushöhle

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Wandern

©Stadt Mechernich/Ralph Sondermann

Wandern | Stadt Mechernich

Wandern, wo der Riese Kakus auf den Feldern sein Unwesen trieb, schauen bis weit in die Kölner Bucht;  erleben, wo Kelten und Römer aufeinander trafen und dabei Wälle und Höhlen erforschten

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Führungen und Veranstaltungen

Foto: Alice Gempfer/ProfiPress

Führungen und Veranstaltungen | Stadt Mechernich

Möchten Sie mehr erfahren von der Entstehung der Höhlen, von der Pflanzenwelt im Naturschutzgebiet Kakushöhle, von den vielen Sagen und Geschichten rund um die Höhlengebilde?

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Geschichten und Geschichte

©Stadt Mechernich/Ralph Sondermann

Geschichten und Geschichte | Stadt Mechernich

Im mittleren Eiszeitalter vor etwa 300.000 Jahren entstanden die Kartsteinfelsen und dienten nicht nur Tieren als Unterschlupf.

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Café und Grillplatz

© Stadt Mechernich/Gabriele Schumacher

Café und Grillplatz | Stadt Mechernich

Bewegen im Freien macht nicht nur durstig! Für diesen Fall ist das „Café Land-Genuss“ an der Kakushöhle direkt am Eingang zum Höhlengelände bestens geeignet.

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Bildergalerie

Foto: S. Wahlen | S. Jambor

Bildergalerie | Stadt Mechernich

Machen Sie sich einen Eindruck der Kakushöhle!

Ansprechpartnerin Tourismus

Gabriele Schumacher

Fachbereich 3, Bildung, Soziales und Tourismus

Raum: 021
Telefon: 02443 / 49-4317
E-Mail: g.schumacher@mechernich.de

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