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Viele BMWs und eine Harley

14. Motorradveteranen-Rallye der Oldtimerfreunde Nordeifel in Mechernich – Zwei 73-Kilometer-Touren mit Aufgaben und Kontrollpunkten – Organisationsverein hat nur acht Mitglieder, Schirmherr ist Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick

Bei Start und Ziel im Mühlenpark hatten die Rallyeteilnehmer eine Wasserflasche aufzunehmen und auf einem Barhocker abzustellen – und zwar Motorrad fahrender Weise ohne anzuhalten oder mit den Füßen den Boden zu berühren. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Jünger als seine Maschine dürfte der Kradfahrer im Vordergrund sein. Insgesamt bereitet den Oldtimerfreunden Nordeifel die Altersstruktur der Veteranenfahrer allerdings Kummer. Dem Außenstehenden fällt zwar auf, dass außergewöhnlich viele Fahrerinnen Zweirad-Oldtimer bewegen, aber die meisten Pilotinnen und Piloten entstammen der zweiten Lebenshälfte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Auch Vierbeiner nahmen im Seitenwagen Platz. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Oldtimerfans in „Benzingesprächen“. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Frank Frings aus Schützendorf arbeitete die Mechernicher Oldtimerrallye 2018 aus. Sie findet immer am letzten Sonntag im Mai statt – 2019 am 29. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nach dem Reglement wurden rund 30 Pokale ausgelobt – für die Sieger und Platzierten der einzelnen Jahrgangsklassen und für den Gesamtsieg. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Hermann Nöthen bediente die 22-Liter-Kessel der Gulaschkanone, in denen er und seine Helferinnen selbstgemachten Erbseneintopf mit Wurst anrührten. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Unter den teilnehmenden Maschinen der Baujahre 1927 bis 1983 befanden sich unter anderem eine Scott „Flying Squirrel“ von 1928, eine Imperia „Bergeist“ von 1930, drei Horex „Regina“, sieben BMW R 25, eine Norton „Commander“, eine ganze Reihe DKW und NSU, mehrere Kreidler Florett, eine Moto Guzzi „Falcone Sport“ und ein Tornax-Gespann von 1929. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

In der Gespannklasse dominierten Dreiräder der Bayerischen Motorenwerke, aber auch Moto Guzzi und Tornax wurden gesichtet. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Zum 14. Mal fand am Sonntag in der Eifel das Motorrad-Oldtimer-Treffen mit Rallye der „Oldtimerfreunde Nordeifel“ statt. Unglaublich, was die nur acht Mitglieder da Jahr für Jahr am letzten Sonntag im Mai auf die Beine stellen – allerdings unterstützt von einem großen Sympathisantenkreis aus Frauen, Freundinnen, Kindern und Freunden.

Nicht weniger als hundert Besitzer historischer Zwei- und Dreiräder, betagter Motorräder und Seitenwagenmaschinen aus Rheinland-Pfalz, ganz NRW, den Niederlanden und Luxemburg hatten den Weg zu Start und Ziel im Mechernicher Mühlenpark gefunden. Außerdem zahlreiche Schaulustige. Dort brach das Fahrerfeld um 9 und um 13 Uhr zu jeweils 73 Kilometer langen Ausfahrten auf, bei denen es vier Aufgaben zu bewältigen und eine Menge Kontrollpunkte zu finden und anzufahren galt.

Die Vormittagstour führte unter anderem nach Katzvey, Gilsdorf, Hohn und Vollem, nach dem Mittagessen steuerten die Kradpiloten unter anderem Düttling, Rath, Winden und Thum an.  Bei Start und Ziel im Mühlenpark hatten sie eine Wasserflasche aufzunehmen und auf einem Barhocker abzustellen – Motorrad fahrender Weise ohne anzuhalten oder mit den Füßen den Boden zu berühren.

30 Pokale ausgelobt

Nach dem Reglement solcher Veteranenrallyes hatten Rallyeleiter Frank Frings und seine Mitstreiter von den im Jahre 2005 gegründeten Oldtimerfreunden Nordeifel rund 30 Pokale ausgelobt – für die Sieger und Platzierten der einzelnen Jahrgangsklassen und für den Gesamtsieg.

Unter den „Ringeltäubchen“, also besonders augenfälligen Maschinen der Baujahre 1927 bis 1983 befanden sich unter anderem eine Scott „Flying Squirrel“ von 1928, eine Imperia „Bergeist“ von 1930, drei Horex „Regina“, sieben BMW R 25, eine Norton „Commander“, eine ganze Reihe DKW und NSU, eine Harley-Davidson von 1940, mehrere Kreidler Florett, eine Moto Guzzi „Falcone Sport“ und ein Tornax-Gespann von 1929.

Hermann Nöthen an der Kanone

„Wir haben mit unseren Touren sehr klein angefangen und im Laufe der Zeit so viel Zuspruch erhalten, dass wir schon nicht mehr alle Anmeldungen annehmen konnten“, sagten Frank Frings und Hermann Nöthen dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Hermann Nöthen bediente die 22-Liter-Kessel der Gulaschkanone, in denen er und seine Helferinnen selbstgemachten Erbseneintopf mit Wurst anrührten.

Außer Nöthen und Frings gehören auch Willi Kettler, Fritz Miehl, Udo Splettstößer, Jörn Hück, Karl-Heinz Dahmen und Hubert Cremer zu den „Oldtimerfreunden Nordeifel“. Früher arbeitete Willi Kettler die Rallyes aus, seit vier Jahren Udo Splettstößer und Frank Frings. Schirmherr der Oldtimerrallyes mit Start und Ziel im Mühlenpark ist Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. www.motorradfreunde-nordeifel.de

pp/Agentur ProfiPress

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