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Wehr nimmt Neubau unter die Lupe

Löschzug Kommern erkundet neues Schnellrestaurant im Gewerbegebiet Monzenbend – Ortskenntnis und Brandschutz standen im Mittelpunkt

Nicht erst im Einsatz mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen: Mitglieder des Löschzuges Kommern besichtigten im Rahmen ihres Übungsdienstes den Neubau eines Schnellrestaurants im Gewerbegebiet Monzenbend und informierten sich über Fluchtwege, Brandschutzeinrichtungen und mögliche Gefahrenstellen. Foto: David Langstein/FF/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Wo befinden sich Zugänge, Fluchtwege und technische Einrichtungen? Wo lauern im Brandfall besondere Gefahren und wie können Anlagen schnell abgeschaltet werden? Mit solchen Fragen beschäftigte sich der Löschzug Kommern der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Mechernich bei einer Objektbegehung im Gewerbegebiet Monzenbend.

Ziel des Übungsdienstes Anfang August war ein Ende Juli eröffnetes Schnellrestaurant an der B 477. Restaurantleiter Mats Riepenhausen führte die Feuerwehrleute durch das Gebäude und ermöglichte ihnen dabei auch den Zugang zu Bereichen, die den Gästen normalerweise vorenthalten bleiben.

Neben Gastraum und Küche nahmen die Einsatzkräfte Lager- und Technikräume sowie Flucht- und Rettungswege in Augenschein. Besonderes Augenmerk galt den vorhandenen Brandschutzeinrichtungen und möglichen Gefahrenstellen.

Im Ernstfall zählt jede Minute

Unter anderem ließen sich die Feuerwehrleute die automatische Löschanlage im Bereich der Fritteusen erläutern. Sie dient dazu, einen Brand in diesem besonders gefährdeten Küchenbereich frühzeitig zu bekämpfen. Ebenso wichtig für die Einsatzkräfte waren Informationen über Abschaltmöglichkeiten technischer Einrichtungen sowie geeignete Zugangs- und Angriffswege.

David Langstein vom Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Mechernich, Löschzug Kommern: „Solche Objektbegehungen gehören zur regelmäßigen Aus- und Fortbildung der Feuerwehr. Gerade bei neuen oder größeren Gebäuden können Kenntnisse über die örtlichen Gegebenheiten im Ernstfall wertvolle Zeit sparen.“ Einsatzkräfte wüssten dann bereits, wie sie möglichst schnell zu einem Brandherd oder zu gefährdeten Menschen gelangen und mit welchen besonderen Risiken sie rechnen müssten.

Nach der Besichtigung nutzten Feuerwehrleute und Restaurantleitung die Gelegenheit zu einem fachlichen Austausch. Damit endete ein Übungsabend, bei dem weniger das Arbeiten mit Schlauch und Strahlrohr als vielmehr etwas anderes im Mittelpunkt stand: das Gebäude möglichst gut kennenzulernen, bevor es möglicherweise einmal zu einem Einsatz kommt.

pp/Agentur ProfiPress

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