Zum Hauptinhalt springen

„Sonntag der Künste“ kehrt zurück

Am Sonntag, 17. Juni, ab 11.30 Uhr öffnet Franz Kruse sein Atelier am Schimmelsweg – Unterstützung von der Gruppe VielTier – Gisela Keiner liest, Fedor Volkov und Valentin Hochgürtel musizieren

Links Mechernich, rechts Köln: Franz Kruse in seinem Atelier am Mechernicher Schimmelsweg. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Kunst, Rezitation und Musik: Auf diese Mischung setzte Mitte der 1990er-Jahre der „Sonntag der Künste“ im Atelier von Franz Kruse, das sich damals noch in Floisdorf befand. Gemälde und Kunstwerke von Kruse selbst, gepaart mit Karikaturen und Lesungen von Ralf Kramp sowie Musik von Günter Hochgürtel waren zu Beginn der Inhalt der jährlichen Veranstaltung. Doch nach wenigen Ausgaben war Schluss.

Jetzt wagt Kruse einen zweiten Anlauf, und zwar am Sonntag, 17. Juni, ab 11.30 Uhr, in seinem Mechernicher Atelier, Schimmelsweg 2 (direkt neben dem Sportplatz). Ausschlaggebend war die aktuelle Galerie im Rathaus in Mechernich. Die Gruppe VielTier, bestehend aus den Zwillingsschwestern Katia Franke und Mona Dia sowie ihrem ehemaligen Klassenkamerad Jörg Erbar, stellt im Verwaltungsgebäude an der Bergstraße aus, Kurator ist Franz Kruse.

Mit VielTier diskutierte Kruse dann auch über eine Wiederkehr des „Sonntags der Künste“ – und das Künstlertrio war schnell Feuer und Flamme. Denn VielTier ist „multifunktional“: Mona Dia malt, Katia Franke, Radiomoderatorin bei WDR4, fotografiert, rezitiert und singt, Erbar fotografiert ebenfalls.

Am „Sonntag der Künste“ wird Dia ihre Gemälde und Franke ihre Fotografien ausstellen, beide werden auch anwesend sein. Jörg Erbar ist verhindert, wird aber ebenfalls Fotografien zur Verfügung stellen. Die Schauspielerin Gisela Keiner, mit der Kruse seit 1969 befreundet ist, wird lesen, der Gitarrist Fedor Volkov wird musizieren, Katia Franke wird das ein oder andere Lied zum Besten geben. Zugesagt hat auch Valentin Hochgürtel, der den „Sonntag der Künster“ ganz in der Tradition seines Vaters musikalisch bereichern wird. „Und am Ende singen wir alle zusammen“, verspricht Franz Kruse.

Der Künstler, der gebürtig aus Gelsenkirchen kommt, aber seit vielen Jahren in Floisdorf lebt, hofft darauf, dass die Veranstaltung so gut angenommen wird wie damals. „Bei guter Resonanz könnte ich mir auch zwei Ausgaben im Jahr vorstellen“, meint er.

Auch in naher Zukunft wird Franz Kruse mit Ausstellungen zu sehen sein. Am Sonntag, 24. Juni, wird er eine Serie religiöser Bilder und Bibelgeschichten beim Sommerfest der „Communio in Christo“ in Mechernich präsentieren. „Religion war immer ein Thema für mich“, berichtet er. Weitere Werke zeigt er eine Woche später, am Sonntag, 1. Juli, beim Konzert der Preisträger von „Jugend musiziert“ in der Remise von Burg Langendorf.

pp/Agentur ProfiPress

Unsere neuesten Neuigkeiten für Sie

Löschzug 4 der Feuerwehr Mechernich trainierte mit Verstärkung aus Floisdorf und Obergartzem am Institut der Feuerwehr NRW in Düren – 24 Einsatzkräfte…

Weiterlesen

Pastoraler Raum St. Barbara und die Rompilger verabschiedeten Pfarrer Patrick Mwanguhya – Der 40-jährige Ugander verlässt Mechernich nach fünf Jahren…

Weiterlesen

Dorftrödel lockt am 20. September – Historischer Ortskern, Gastfreundschaft und spannende Ausflugsziele

Weiterlesen

Ausgabe nur noch bis Oktober – Kinderschutzbund kündigte 27 Jahre alte Vereinbarung – Bisheriges Team verabschiedet sich – Tatkräftige Unterstützung…

Weiterlesen

Löschzug Kommern erkundet neues Schnellrestaurant im Gewerbegebiet Monzenbend – Ortskenntnis und Brandschutz standen im Mittelpunkt

Weiterlesen

Blick in die Mechernicher Nachbarschaft: Musikwochenende am 5. und 6. September im Kloster Steinfeld: „Markgräfliche Hofmusik“ entdeckt komponierende…

Weiterlesen