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Wilde Gesellen und anmutige Einhörner

38 Wagen und Fußgruppen zogen zu Ehren von Prinz Wilma, Jungfrau Susanne und Prinz Petra durch die Vussemer Straßen

Allerlei wildes Volk zog im Vussemer Zug mit, darunter auch diese gar nicht furchterregenden Piratenbräute. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Die Regentinnen waren die Hauptfiguren im Vussemer Zoch: Prinz Wilma (M.), Jungfrau Susanne (l.) und Prinz Petra. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

In die Steinzeit zurückversetzt wähnte man sich beim Anblick dieser Keulen schwingenden Keulenmeute. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Conni Lux und ihre Gefolgschaft an Damen jeden Alters zogen als bunte Einhörner durch die Straßen. Perücken in Regenbogenfarben, schillernde Wimpern und sogar eingefärbte Kontaktlinsen gehörten zur Aufmachung. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Wie einst Sean Connery und Lesley-Anne Down in dem Filmklassiker „Great Train Robbery“ (Der Große Eisenbahnraub). Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Vussem Alaaf und Konfetti geblasen. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Mit spitz geschminkten Kussmündchen zogen Manuela Wienecke und Ihre Freunde als Rokoko-Damen und Herren mit aufwändigen Perücken durch die Vussemer Straßen und Gassen. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Der Klassiker: Cowboy & Indianer im Vussemer Fastelovendszoch. Foto: Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Vussem – Im Römerkanaldorf Vussem, in dem einst ein Aquädukt das Feytal überspannte, ist stets der Karnevalssamstag schon der Höhepunkt des Straßenkarnevals – in diesem Jahr ganz besonders, da ein Dreigestirn aus lauter Damen, die dazu auch noch alle leibliche Schwestern sind, das Narrenvolk regiert.

Genau 38 Wagen und Fußgruppen marschierten dieses Jahr zu Ehren von Prinz Wilma, Jungfrau Susanne und Prinz Petra auf. Rund 480 Karnevalisten zogen singend und tanzend durch das Dorf, um die am Wegesrand schunkelnden Karnevalisten mit Kamellen und dem ein oder anderen Getränk zu versorgen.

Genau aneinander passten die Dominosteine, in die sich die Nachbarschaftsgruppe aus dem Rosenweg verkleidet hatte. Wenn sich alle schwarz-weiß Kostümierten in der richtigen Reihenfolge auf den Boden legten, entstand tatsächlich ein stimmiges Gesamtbild. Detailverliebtheit war überhaupt Trumpf bei den Verkleideten.

Viel Bastelarbeit hatte die Damengruppe um Conni Lux investiert, ebenso Manuela Wieneckes Truppe. Conni Lux und ihre Gefolgschaft an Damen jeden Alters zogen als bunte Einhörner durch die Straßen. Perücken in Regenbogenfarben, schillernde Wimpern und sogar eingefärbte Kontaktlinsen gehörten zur Aufmachung. „Am schwierigsten war es, eine geeignete Halterung für den Schweif zu bauen“, lachte Ruth Heiders.

Fündig geworden sind die Damen bei ihrer Suche nach einem passenden Konstrukt übrigens bei den Plastikrohren eines Baumarktes: eine bunte Perücke durchgezogen, am Kleid festgemacht und weiß umwickelt: Fertig war der Pferdeschwanz für das Einhorn.

Manuela Wienecke und Ihre Freunde zogen als Rokoko-Damen und Herren mit aufwändigen Perücken durch die Vussemer Straßen und Gassen. Außerdem traf man am Samstag im Aquäduktdorf auf allerhand wilde Indianer; Piraten, Eskimos und Vampire. Die Klostervampire vom Wohnverbund Sanden warfen stilecht mit Gebissen. Diese waren aber natürlich nur gut getarntes Naschwerk.

Ramona Hermes/pp/Agentur ProfiPress

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