„Trost und Quell der Fröhlichkeit“
Einzug der Geistlichen am Kallmuther „Schmerzensfreitag“ 2017 in ein proppenvolles Gotteshaus St. Georg. Hunderte suchen während des Wallfahrtstages in mehreren Gottesdiensten und während der Stillen Anbetung Zuflucht, Trost und neue Fröhlichkeit bei der leidenden Gottesmutter. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kallmuth – Mit dem alten Mariengebets-Text „Zuflucht in allem Leid – Trost und Quell der Fröhlichkeit“ ist der diesjährige „Schmerzensfreitag“ in Kallmuth überschrieben. Der traditionelle Wallfahrtstag findet am Freitag, 9. März, von 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Kallmuth statt und zieht Jahr für Jahr viele Hundert Pilger aus der nördlichen Eifel und den Kreisen Euskirchen und Düren und der Städteregion Aachen an.
Den Auftaktgottesdienst mit Verehrung der Schmerzhaften Mutter beginnt um 8.30 Uhr mit einer Pilgermesse, zelebriert von dem Maria Laacher Benediktinerpater Elias, dem in Kallmuth geborenen Karl-Heinz Stoffels. Die Eröffnung des Wallfahrtstages mit Ansprache richtet sich traditionell vor allem an die Pfarrangehörigen aus Kallmuth, Scheven, Dottel, Keldenich, Strempt, Wallenthal, Eiserfey und Roggendorf.
Um 10 Uhr gestaltet der Gottesdienstleiter Gerhard Mayr-Reineke die Kreuzwegandacht, anschließend beginnt um 11 Uhr der Festgottesdienst, konzelebriert von verschiedenen Priestern und Diakonen. Festprediger ist der Benediktiner-Altabt Pater Albert Altenähr aus der Abtei Kornelimünster.
Pilger aus den umliegenden Pfarreien und Dekanaten Weyer, Mechernich, Vussem, Breitenbenden, Holzheim, Nöthen, Harzheim, Boslar, Hottorf, Gevenich, Bergheim, Lorbach, Kalenberg, Zülpich, Euskirchen, Bad Münstereifel, Steinfeld und Blankenheim sind zu der Heiligen Messe herzlich willkommen, die vom Kirchenchor Kallmuth unter der Leitung von Stefan Weingartz musikalisch gestaltet wird.
Ab 14 Uhr haben die Wallfahrer die Gelegenheit zur stillen Anbetung. Im Anschluss daran findet um 15 Uhr die Pilgerandacht und Predigt mit Diakon Manfred Lang als Bildmeditation zum Tagesmotto „Zuflucht in allem Leid – Trost und Quell der Fröhlichkeit“ statt. Es singt der Kirchenchor Kallmuth unter der Leitung von Stefan Weingartz.
Den Abschluss der Wallfahrt bildet das Pilgeramt um 19 Uhr mit dem Steinfelder Pfarrer und GdG-Leiter Pater Wieslaw Kaczor. Der abendliche Gottesdienst bietet auch Berufstätigen, Schülern und Jugendlichen sowie Angehörigen der Kolpingfamilie, der Caritas und der Malteser die Möglichkeit, den Schmerzensfreitag in Kallmuth zu begehen. Es singt der Chor „Kakus Vokale“ unter der Leitung von Uli Schneider.
Für alle Besucher besteht von 8 bis 10.30 Uhr die Gelegenheit zur Beichte in den Pfarrräumlichkeiten des Bürgerhauses Kallmuth (Alte Schule) bei Pfarrer Dr. Innocent Dim. Die Pfarrgemeinde St. Georg in Kallmuth lädt die Pilger darüber hinaus ins Dorfgemeinschaftshaus (ebenfalls Alte Schule) ein, wo sie den ganzen Tag über betreut und verpflegt werden sollen.







