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Todsünden der Demokratie

Die ehemalige Mechernicher Gymnasiastin und renommierte Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld kommt zur 6. Lit.Eifel an ihre alte Schule: „Regierung ohne Volk: Warum unser politisches System nicht mehr funktioniert“ am Freitag, 9. März, um 19.30 U

Am Freitag, 9. März, kommt Dr. Ursula Weidenfeld erneut nach Mechernich, um im Rahmen der 6. Lit.Eifel ihr Buch „Regierung ohne Volk“ zu präsentieren. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Dr. Ursula Weidenfeld mit Schulleiter Micha Kreitz und Heinz Berners (r.), dem ehemaligen Sport- und Erdkundelehrer der erfolgreichen Buchautorin. Foto: Renate Hollermann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Die renommierte Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld kehrt für die 6. Lit.Eifel an ihre alte Schule zurück. Die aus Kommern stammende erfolgreiche Autorin, die am städtischen Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (GAT), Nyonsplatz 1, 53894 Mechernich ihr Abitur gemacht hat, stellt am Freitag, 9. März, um 19.30 Uhr, in einer Gemeinschaftsveranstaltung der Lit.Eifel mit dem GAT ihr jüngstes Buch mit dem provokanten Titel „Regierung ohne Volk: Warum unser politisches System nicht mehr funktioniert“ vor.

Darin befasst sich Weidenfeld mit den vielfältigen Gründen der Entfremdung zwischen Politik und Volk. Zentrale Thesen dazu enthält das Kapitel „Angela Merkel und die drei Todsünden der Demokratie“. Merkel vermittele den Wählern das Gefühl, dass die Stimme nicht zählt, dass es nicht aufs Parlament ankommt, sondern auf die Kanzlerin, sagte die Autorin, als sie im vergangenen Jahr bereits bei einer Schülerveranstaltung im GAT mit Gymnasiasten sprach. Stattdessen habe die Regierung, so die Journalistin, ohne Beteiligung des Parlaments viele Entscheidungen getroffen. „Es waren zwölf erfolgreiche Jahre, und eventuell folgen vier weitere. Aber der Demokratie war das nicht dienlich“, konstatierte sie.

Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie als Journalistin in der Eifeler Lokalredaktion der „Kölnischen Rundschau“ in Schleiden-Gemünd. Sie studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und München.

Nach beruflichen Stationen bei der Wirtschaftswoche, beim Tagesspiegel, der Financial Times Deutschland und als Chefredakteurin der Zeitschrift „impulse“ ist sie heute freiberuflich als Moderatorin und Kommentatorin bei verschiedenen Fernseh- und Hörfunksendern sowie als Kolumnistin unter anderem für das Handesblatt tätig und schreibt erfolgreich Bücher. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. „Ich habe heute das große Glück, tun und lassen zu können, was ich will“, sagt sie.

Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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