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Mündelsicheres Geld für Lia

14 Monate altes Kind verlor die Mama, die bei der Bundeswehr beschäftigt war – Reinerlös Standorttag in der Mechernicher Bleibergkaserne mit Sportfest am Morgen und Oktoberfest am Abend für das Mädchen gespendet

Stabsfeldwebel Jörg Schmitz (l.) und Oberstleutnant Lars Rauhut (r.) übergaben die Fondssparpapiere in Zingsheim an die Großeltern Birgit und Wolfgang Göhner. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nachdem die Landrat-Rosenke-Elf (ganz links Landrat Rosenke) in roten Trikots und eine Standortauswahl der Bundeswehr sich 6:1 getrennt hatten, kam es zur Versteigerung selbstgebauter Möbel für das Kind einer verstorbenen Bundeswehrangehörigen. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – 2168 Euro Reinerlös des Sport- und Oktoberfestes am Bundeswehrstandort überreichten jetzt Oberstleutnant Lars Rauhut, der Standortälteste der Streitkräfte am Bleiberg, und sein „Spieß, Stabsfeldwebel Jörg Schmitz aus Pesch, zugunsten der kleinen Lia Göhner in Zingsheim.

Das 14 Monate alte Mädchen hatte vor einiger Zeit seine Mutter Karina Marie verloren, die bei der Bundeswehr in Mechernich beschäftigt war. Das Geld wurde mündelsicher in einem Fondsparplan angelegt, den Rauhut und Schmitz in der Wohnung der Großeltern Birgit und Wolfgang Göhner übergaben.

Das Motto des Sport- und Oktoberfestes der Bundeswehr hatte gelautet „Von allen … für alle“. So fantastisch der Tag auch war, so hatte er doch einen ernsten Hintergrund. Gewidmet war der Standorttag einer jungen Mitarbeiterin, die plötzlich gestorben war. „Der Erlös des Festes kommt zu 100 Prozent der Familie der Mitarbeiterin zugute“, sagte Lars Rauhut.

In die Höhe getrieben wurde der Erlös durch die Versteigung einer Holzbank und eines Stehtisches. Insgesamt 510 Euro bezahlten die beiden Käufer für die Möbel. Oberstabsfeldwebel Andreas Duwe, der die Auktion geleitet hatte und dabei auch mit seinen Emotionen zu kämpfen hatte, war überwältigt. „Von allen … für alle“ ist bei der Bundeswehr in Mechernich eben mehr als nur ein Motto.

Stabsfeldwebel Jörg Schmitz, der selbst aus Pesch stammt, kannte die Zingsheimer Familie und hatte die Hilfsaktion für die kleine Lia arrangiert.  

pp/Agentur ProfiPress

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