Mit der Knollenfackel hinter Martin her
Museumslandwirt Karl-Heinz Hucklenbroich hoch zu Ross führt den Festzug durchs Museum als Sankt Martin an. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Der freigiebige Reitersoldat Martinus teilt seinen Legionärsumhang mit einem armen Mann am Straßenrand. Der Christ gewordene Römer hat in dem Antlitz des Bettlers den Gottessohn selbst erkannt. Später wurde der Soldat Bischof von Tours. Archivfoto: Hans-Theo Gerhards/LVR/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Sankt Martin hoch zu Ross, Hunderte „Pänz“ mit Fackeln – am liebsten mit selbstgeschnitzten Hohlköpfen aus Rüben – und dazwischen mehrere Eifeler Musikkapellen: So geht „Sankt Martin“ im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern (Stadt Mechernich) und zwar dieses Jahr bereits eine geschlagene Woche vor dem Martinsfeiertag am Sonntag, 4. November, ab 17 Uhr.
An diesem Tag ist der Eintritt ins Museum bereits ab 15.30 Uhr frei. Der Umzug startet um 17 Uhr ab Baugruppe Westerwald/Köln-Bonner Bucht. Neben einem Sankt-Martinsdarsteller zu Pferde bietet die Museumsmannschaft auch wieder einen Leiterwagen mit Gänseliesel und lebendigen Martinsgänsen auf.
Wer sich vorher eine passende Rübenlaterne schnitzen will, ist bereits am Freitag, 2. November, zwischen 11 und 17 Uhr zum Rübenlaternen-Bastelkursus im LVR-Freilichtmuseum Kommern willkommen. Ein Küchenmesser („Kniepchen“) ist mitzubringen. Eine Anmeldung über info@kulturinfo-rheinland.de, Tel. (0 22 34) 99 21 555, ist erforderlich.
Zum Abschluss des Laternenumzugs am 4. November verteilt Sankt Martin im historischen Tanzsaal Pingsdorf Martinswecken zu Kakao, Kinderpunsch und Glühwein. Damit die Museumsbäcker ausreichend „Weckmänner“ backen können, ist eine Vorbestellung ebenfalls bei „kulturinfo rheinland“ (02234/ 9921555/ info@kulturinfo-rheinland.de) erforderlich.








