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„Mein Stück Himmel“

Kunstprojekt von Rita Maria Turinsky in der Offenen Ganztagsschule in Satzvey

Die Satzveyer Ganztagsschüler nahmen im vergangenen Schuljahr an einem Kunstprojekt teil, bei dem sie ihr „Stück Himmel“, also die Welt, die sie sich wünschen, umsetzten. Foto: Gemeinschaftsgrundschule Satzvey/pp/Agentur ProfiPress

Die Kinder lernten einiges über das Malen und verschiedene Techniken. Foto: Gemeinschaftsgrundschule Satzvey/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Satzvey – Für Kriegskinder kommt aus dem Himmel der Tod. So erlebte es eine syrische Familie, die das Geschehen in einer Fluchtgeschichte darstellte. Als Gegenpol dazu suchten die Kinder der Offenen Ganztagsschule der Gemeinschaftsgrundschule Satzvey deshalb im vergangenen Schuljahr mit der Künstlerin Rita Maria Turinsky nach Zeichen des Friedens am Himmel, die auf Situationen in Familie, Schule und Freundeskreis übertragen wurden.

„Hautnah erfahrbar wurde das Thema Krieg und Frieden durch die Schilderung der persönlichen Geschichte eines teilnehmenden Flüchtlingsmädchens“, beschreibt es Turinsky, die von September bis Juni mit immer zwölf Kindern der Grundschule am Projekt gearbeitet hat. Ziel war die Persönlichkeitsbildung und Förderung interkultureller Kompetenzen. Bei dem Kunstprojekt stand zwar der schöpferische Prozess im Mittelpunkt. Aber auch die Stärkung des Gruppengefühls und eine Annäherung ans Thema durch Spiele war ein Teil des Projekts. 

Natürlich lernten die Kinder auch vieles über Materialien und Technik des Malens kennen, von Aquarelltechnik über Arbeiten mit Mischtechniken, mit Öl-Pastellfarben und mit Acryl auf Leinwand. So lernten die Kinder, ihre Gedanken, wie wir friedlich und glücklich miteinander leben können, künstlerisch umzusetzen. Besonders gaben die Kinder Einblick in ihre persönlichen Konfliktsituationen und die Vorstellung von einer Welt, die sie sich wünschen – ihr persönliches Stück Himmel.

Ein Teil der Förderung bestand auch darin, Bilder zu interpretieren. „Hier habe ich besonderen Wert auf die sprachliche Förderung und die freie Interpretation gelegt, die von Respekt und Toleranz untereinander und gegenüber dem jeweiligen Künstler getragen sein sollte“, meinte Rita Maria Turinsky.

Zuletzt modellierten die Schüler in Ton. Dabei entstanden Symbole, die Menschen untereinander austauschen, um das friedliche Miteinander und den Erhalt der Schöpfung zum Ausdruck zu bringen. Ein Teil der Arbeiten wurde beim Sommerfest der Schule präsentiert.

pp/Agentur ProfiPress

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