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Mechernicher legt im Stadion auf

Eiserfeyer DJ Paytric Teil einer DJ-Session im Rhein-Energie-Stadion – Freitag, 3. Juli, ab 20 Uhr im Livestream – Vorbild unter anderem Star-DJ Paul van Dyk

Vor den leeren Rängen des Kölner Rhein-Energie-Stadions hat der Mechernicher DJ Paytric aufgelegt. Die Aufzeichnung wird als Livestream am Freitag, 3. Juli, zu sehen sein. Foto: Jan Blatzheim/Warehouse/pp/Agentur ProfiPress

Seit über 20 Jahren ist Patrick Strunk, besser bekannt als DJ Paytric, in der Club-Szene aktiv. Seit 1999 ist er Resident-DJ des Kölner Club Warehouse. Foto: Marco Balg/AFLIA/pp/Agentur ProfiPress

Köln/Mechernich-Eiserfey – Wummernde Bässe und eingängige Beats. Bis vor ein paar Monaten war es noch möglich, dies hautnah in Clubs zu erleben. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Clubs dicht, die Szene sucht nach Alternativen, um Partygänger weiterhin unterhalten zu können. Eine dieser Alternativen ist, dass die DJs in leeren Stadien auflegen und die Sessions den Anhängern per Livestream anzubieten. So spielten bisher unter anderem Paul van Dyk im Signal-Iduna-Park in Dortmund oder DJ Moguai in der Arena auf Schalke vor leeren Rängen.

Wenn am Freitag, 3. Juli, um 20 Uhr via Livestream die Aufzeichnung der DJ-Session aus dem Rhein-Energie-Stadion in Köln ausgestrahlt wird, wird DJ Paytric einer der beiden Discjockeys sein. Der aus Eiserfey kommende DJ ist bereits seit über 20 Jahren eine feste Größe in der Club-Szene und hat sich auch in der Region einen Namen gemacht. „Ich habe schon öfters beim Beachzauber-Festival in Zülpich aufgelegt. Generell habe ich hier eigentlich schon alles mitgenommen“, sagt er.

Das Gefühl, nun in einem leeren Stadion aufzulegen, war für ihn zunächst gewöhnungsbedürftig: „Es ist normalerweise sehr energiegeladen. Das, was man nach vorne gibt, kommt ja dann von den Gästen zurück. Wenn man in einem Stadion spielt, gerade in die Musik vertieft ist und dann nach oben auf die leeren Zuschauerränge blickt, ist das schon komisch“, gibt der Mechernicher zu.

Seine Arbeit hat Patrick Strunk, so heißt DJ Paytric im realen Leben, aber nicht großartig umgestellt: „Wir wollen uns als Künstler ja so darstellen wie sonst auch.“ Lediglich das Equipment fällt nicht so groß wie beispielsweise bei Festivals aus. Die Zuhörer können sich aber trotzdem auf eine angemessene Atmosphäre freuen. „Es wird genauso wie im Club“, verspricht DJ Paytric, der seit Ende der 90er-Jahre Resident-DJ des Warehouse in Köln ist.

Zugriff auf den Livestream hat man über die Website https://warehouse-club.de/. Neben DJ Paytric legt auch Newcomer DJ Nylo auf.

mm/pp/Agentur ProfiPress

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