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Mairitt ruht auf vielen Schultern

Pfarrgemeinderatsausschuss wählt Dreiergremium mit Robert Ohlerth, Gerhard Mayr-Reineke und Michael Reitz an die Spitze des Orgateams Sankt-Georgs-Ritt Kallmuth – Hilfe von anderen Dörfern und aus anderen Pfarreien blieb (noch) weitgehend aus

Der traditionelle Sankt-Georgsritt am 1. Mai in Kallmuth ist eine Mischung aus Folklore und Frömmigkeit. Zwischen hundert und 400 Pferden und mehrere Hundert Fußpilger nehmen an dem Großereignis teil. Zur Durchführung werden viele helfende Hände gebraucht. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Der Sachausschuss „Sankt Georgsritt“ des Pfarrgemeinderates Kallmuth wird seit Montag von einem Dreiergremium angeführt: Ortsvorsteher und Ausschussvorsitzender Robert Ohlerth (4.v.r.) bekommt Unterstützung von dem Kallmuther Gerhard Mayr-Reineke (4.v.l.) und dem Lorbacher Michael Reitz (3.v.r.). Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kallmuth – Seit Montagabend gibt es ein Dreiergremium an der Spitze des Pfarrgemeinderats-Sachausschusses „St. Georgsritt“ Kallmuth. Auf Wunsch von Ortsvorsteher und Ex-Vizebürgermeister Robert Ohlerth stellte ihm die Teamsitzung zur Vorbereitung und Durchführung der traditionellen Reiter- und Fußprozession zum Georgspütz am 1. Mai Michael Reitz aus Lorbach und Gerhard Mayr-Reineke aus Kallmuth zur Seite.

Ohlerth hatte zu der Sitzung unter dem Motto „Altes bewahren und Neues wagen“ auch die Bewohner anderer Dörfer und Pfarrgemeinden eingeladen, die sich für den traditionellen Sankt-Georgsritt engagieren und mit anpacken wollen. Die Resonanz hielt sich in Grenzen. Es waren vor allem die sprichwörtlich „üblichen Verdächtigen“, also die, die ohnehin seit Jahr und Tag mit anpacken, die sich zur Versammlung im Bürgerhaus „Alte Schule“ einfanden.

Checkliste und Teamwork

Aber immerhin stellte sich auch der Schevener Albert Sistig in den Dienst der Prozession und des Gottesdienstes 2018. Weitere Freiwillige können sich gerne bei Robert Ohlerth unter Tel. (0 24 84) 13 31 melden. Robert Ohlerth schlug der Versammlung eine Arbeitsteilung zwischen dem neuen Dreiergremium und dem für Georgsritt und Schmerzensfreitag seitens der GdG (Gemeinschaft der Gemeinden) St. Barbara Mechernich zuständigen Diakon vor.

„Manni Lang kümmert sich um alle gottesdienstlichen Belange und wir organisieren gemeinsam mit unserem Stab an treuen Helfern und solchen, die neu hinzukommen, die ganze Logistik auf der Festwiese, am Georgspütz und unterwegs“, so Robert Ohlerth.

Dazu bedient sich der Sachausschuss des Pfarrgemeinderates seit jeher auch der Hilfe anderer Vereine und Organisationen, auch außerhalb Kallmuths wie der Hilfe des Roten Kreuzes in Kall und der Freiwilligen Feuerwehr Weyer. Aber auch Organisationen aus Kallmuth wie Ortskartell, Musikverein und Kirchenchor sind seit jeher mit von der Partie.

Das neue Führungstrio aus Robert Ohlerth. Michael Reitz und Gerhard Mayr-Reineke will nun einer Art Checkliste erstellen, auf der alle zu erledigenden Aufgaben, Helfer und Gegenstände aufgelistet werden, die organisiert werden müssen. „Die Organisationshoheit muss auf vielen Schultern ruhen. Der Mairitt darf nicht zur One-Man-Show werden, da steckt Teamwork dahinter“, erklärte Robert Ohlerth.

pp/Agentur ProfiPress

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