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Landwirte werben um Verständnis

Die Feldbestellung hat begonnen – Auch Gülle wird ausgebracht – Agrarstruktur im Stadtgebiet Mechernich erstreckt sich von der Zuckerrüben-Weizen-Börde über die Braugersten-Mittelgebirgsregion bis zu Gründlandbetrieben in den Highlands

Die Frühjahrsbestellung auf den Äckern im Stadtgebiet Mechernich läuft an, die Bauern bitten um Verständnis. Hier ist ein Miststreuer des Lückerather Betriebs Stefan Schick in der Nähe des Glehner Buschs im Einsatz. Foto: Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ackerkrume im Bleibuir-Bergbuirer Feld: Die Böden sind gar für die Frühjahrseinsaat. Momentan friert es noch stark – kommende Woche geht es los, so die Einschätzung des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes. Foto: Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

Getreidefelder am Rand des Nationalparks bei Bleibuir/Bergbuir, eine Archivluftbildaufnahme von Juni 2017. Foto: Felix Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich - Mit dem Frühling beginnen auch für die Mechernicher Bauern die anstehenden Feldarbeiten. „Dabei kann es auf Straßen und Wegen auch mal enger werden oder bei der Gülleausbringung strenger riechen“, schreibt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) an die Mechernicher Agentur ProfiPress: „Wir hoffen und setzen auf das Verständnis von Verbrauchern und Erholungssuchenden.“

Mit den wärmeren Temperaturen müssen die Ackerböden auch in der Stadt Mechernich auf die anstehenden Feldarbeiten vorbereitet und gedüngt werden. Die ersten Aussaaten beginnen. Der RLV: „Trecker und Maschinen sind jetzt wieder öfter auf der Straße anzutreffen.“ Das führe bei Autofahrern und Spaziergängern oft zu Unmut. Der Verband betont jedoch, dass die Landwirte ihr Bestes täten, um die Einschränkungen gering zu halten.

Urban, aber auch agrarisch geprägt

Hier seien gegenseitige Rücksichtnahme und Nachsicht gefordert. Gleiches gelte auch für die Gülleausbringung. Gülle sei ein wichtiger und wertvoller Bestandteil der betrieblichen Kreislaufwirtschaft und für die Pflanzen sehr wichtig, so der RLV: „Neue Techniken sorgen dabei für eine emissionsarme Ausbringung.

Das Stadtgebiet Mechernich ist landwirtschaftlich uneinheitlich strukturiert. Bei Firmenich/Obergartzem eckt die Kommune an die fruchtbare Zülpich-Euskirchener Börde, wo kommende Woche die Aussaat von Zuckerrüben beginnen dürfte. Die höheren Mittelgebirgslagen gehören zum Nordeifeler Braugerstengürtel, in den Highlands Bergheim/Lorbach/Weyer herrscht die Grünlandwirtschaft vor.

Die Stadt Mechernich ist zwar die zweitgrößte Kommune im Kreis Euskirchen und mit einer durchaus urbanen Infrastruktur ausgestattet. Aber sie ist auch sehr von Land- und Forstwirtschaft geprägt. Acker- und Viehwirtschaft gehören praktisch zum alltäglichen Zusammenleben. Die Solidarität mit den Bauern und ihrem mit vielen Schwierigkeiten und Sorgen verbundenen Broterwerb ist doch ausgeprägt.

pp/Agentur ProfiPress

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