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Keine Angst vorm Weihnachtsmann

Noch drei Adventsmärkte bis Heiligabend auf Burg Satzvey – 100 Verkaufsstände und ein mittelalterliches Krippenspiel

Bei einem szenischen Krippenspiel in Latein und Mittelhochdeutsch nach Professor Dr. Ulrich Mehler erlebten die Besucher auf Burg Satzvey die Geburt Jesu Christi. Foto: Cedric Arndt/KStA/KR/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Die siebenjährige Lia war am Samstag bereits zum dritten Mal beim Weihnachtsmann auf Burg Satzvey zu Gast. Foto Cedric Arndt/ pp/Agentur ProfiPress

Die Geschwister Vivien und Mia (v.l.) nahmen auf dem Schoß des Weihnachtsmannes Platz. Foto Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Weihnachtselfen in bunten Kostümen versetzten am ersten Adventswochenende die Besucher der Burg Satzvey in Weihnachtsstimmung. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

In der beschaulichen Atmosphäre der Burg Satzvey ließen sich am ersten Adventswochenende tausende Besucher in Weihnachtsstimmung versetzen. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mit fast 100 Ständen, an denen sich Besucher mit Christbaumschmuck, handgemachtem Holzspielzeug, Weihnachtskrippen und allerlei Dekorationen und Geschenken versorgen konnten, zählt der diesjährige Markt nach Angaben der Veranstalter zu den größten, die jemals auf der Burg Satzvey veranstaltet wurden. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Satzvey - Schüchtern wirft die kleine Lia ihrer Mama noch einen letzten Blick zu, bevor sie langsamen Schrittes die Bühne auf Burg Satzvey betritt. Auf einem Stuhl sitzend, der beinahe schon einem Thron ähnelt, erwartet das junge Fräulein kein geringerer als der Weihnachtsmann persönlich.

Mit einem einladenden Lächeln wünscht er seinem kleinen Gast fröhliche Feiertage und Lia kann ihr Glück kaum fassen, als der „Hellije Mann“, wie er im Linksrheinischen heißt, ihr auch noch eine Handvoll Süßigkeiten in die Finger drückt.

Wie Lia ging es am ersten Adventswochenende tausenden anderer Besucher, die über den mit Lichterketten geschmückten Weihnachtsmarkt auf Burg Satzvey bummelten. Dort trafen sie nicht nur den Nikolaus, sondern auch bunt kostümierte Elfen, die kleine Schokoladen-Nikoläuse in die Kapuzen der Gäste steckten.

„Zweistellige Temperaturen im November haben es uns in den vergangenen Wochen nicht leicht gemacht, in winterliche Feiertagslaune zu kommen", berichtete Margarethe Schreiber, die mit ihrer Familie zu den Stammgästen auf dem Satzveyer Weihnachtsmarkt zählt. „Sobald wir heute durch das Burgtor marschiert sind, hat uns aber vorweihnachtliches Flair gepackt.“

Spielzeug, Krippen, Dekoration

Mit fast 100 Ständen, an denen sich Besucher mit Christbaumschmuck, handgemachtem Holzspielzeug, Weihnachtskrippen und allerlei Dekorationen und Geschenken versorgen konnten, zählt der diesjährige Markt nach Angaben der Veranstalter zu den größten, die jemals auf der Burg Satzvey veranstaltet wurden.

Patricia Gräfin Beissel sagte dem Reporter Cederic Arndt (Rheinische Redaktionsgemeinschaft): „Wir haben auch die Lichtdekoration rund um die Burg noch einmal ordentlich aufgestockt.“

Laienschauspieler präsentierten ein Krippenstück in Latein und Mittelhochdeutsch. „Durch den Gebrauch der alten Sprachen und der stimmungsvollen Kulisse erlebt man die Geschichte, die man eigentlich schon hundert Mal gehört hat, noch einmal völlig neu“, schwärmte Claudia Hermann.

Auch an den kommenden drei Wochenenden ist der Weihnachtsmarkt von Satzvery immer samstags zwischen 12 und 20 Uhr sowie sonntags von 12 bis 19 Uhr für Besucher geöffnet. www.burgsatzvey.de

pp/Agentur ProfiPress

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