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„Jugendkeller“ Bleibuir bleibt

Jugendtreff vor der Auflösung gerettet – War durch Flut zerstört worden – Federführende Aktivisten überglücklich – Gebäudemanagement der Mechernicher Stadtverwaltung gibt grünes Licht

Ein glückliche Gruppe Bleibuirer: (V. l.) Ramon Scheidtweiler, Mina Bongart, Maurice Henk, Simon Wegener und Leon Breuer haben sich federführend und erfolgreich für den Erhalt ihrer Institution eingesetzt. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Die Flut hatte den „Bleibuirer Jugendkeller“ im vergangenen Jahr zerstört – nun ließ das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung verlauten, dass er gerettet ist. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

LEDs, Graffiti, Möbel… Alles im „Keller“ Befindliche hatte die Flutkatastrophe im vergangenen Sommer mitgerissen. Archivbild: Jugendkeller Bleibuir/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Bleibuir – Nun ist es offiziell: Er bleibt! Unter den Bürgern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich im Vorfeld für den Erhalt ihres geliebten Bleibuirer „Jugendkellers“ eingesetzt haben, war die Freude entsprechend groß.

Leon Breuer betonte dazu im Gespräch mit dem Mechernicher Bürgerbrief: „Klaus-Peter Hoss kam direkt freudestrahlend zu uns um uns die tolle Nachricht zu verkünden!“ Hoss stand dazu in den letzten Wochen in regem Kontakt mit Stadtverwaltung, Ingenieuren und Handwerkern, um den „Keller“, den er vor 50 Jahren mit ins Bleibuirer Dorfleben gerufen hatte, vor dem wortwörtlichen Untergang zu bewahren. Im Zuge der Hochwasserkatastrophe des vergangenen Sommers war dieser nach gleich zweimaliger Renovierung bis zu einer Höhe von 1,50 Meter geflutet und sämtliches Interieur zerstört worden.

Leon Breuer betonte dazu im Gespräch mit dem Mechernicher Bürgerbrief: „Klaus-Peter Hoss kam direkt freudestrahlend zu uns um uns die tolle Nachricht zu verkünden!“ Hoss stand dazu in den letzten Wochen in regem Kontakt mit Stadtverwaltung, Ingenieuren und Handwerkern, um den „Keller“, den er vor 50 Jahren mit ins Bleibuirer Dorfleben gerufen hatte, vor dem wortwörtlichen Untergang zu bewahren. Im Zuge der Hochwasserkatastrophe des vergangenen Sommers war dieser nach gleich zweimaliger Renovierung bis zu einer Höhe von 1,50 Meter geflutet und sämtliches Interieur zerstört worden.

 

„Ende des Sommers benutzbar“

 

Erst hieß es, er könne nicht mehr öffnen, doch die Dorfinitiative ließ sich davon nicht unterkriegen und bot an, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Ort zu bewahren, an dem sie „ihre Jugend verbracht“ haben. Darüber hatte der Mechernicher Bürgerbrief bereits im Vorfeld berichtet. Auch Maurice Henk und Mina Bongart, die sich federführend mit Leon Breuer, Ramon Scheidtweiler und Simon Wegener für den Erhalt ihres geliebten Rückzugsortes eingesetzt haben, bestätigten ihre Erleichterung freudestrahlend.

Christoph Breuer, zuständig für das Gebäudemanagement der Stadtverwaltung, ließ dazu verlauten: „Nach Rücksprache mit der Bauaufsicht ist die Nutzung des Jugendkellers genehmigungsfähig, sofern eine entsprechende Raumhöhe (Bauordnung NRW) vorhanden ist. Dazu soll der Estrich entfernt und durch eine Spachtelung ersetzt werden. Der Jugendkeller soll dann, nach erfolgter Sanierung, Ende des Sommers wieder benutzbar sein“

Die jungen Erwachsenen dankten besonders der Mechernicher Stadtverwaltung für ihr offenes Ohr und betonten, sich auf die baldige Wiedereröffnung der traditionsreichen Bleibuirer Institution zu freuen.

pp/Agentur ProfiPress

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