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Gott lässt uns nicht fallen

Religiöse Erfahrungen beim Firmworkshop in der Jugendkirche des Urfter Hermann-Josef-Hauses

Wie ehedem Moses erahnten Mechernicher Firmlinge am vergangenen Samstag Gottes Allgegenwart im Symbol eines brennenden Dornbuschs. Das war Teil eines spirituellen Workshops mit dem Eifeler Regional-Jugendpfarrer Hardy Hawinkels. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Auch wenn die Absturzgefahr in der Realität der Urfter Jugendkirche eher gering war, so versuchten die jungen Christen vom Bleiberg doch, einen „Fliegenden Teppich“ im „Flugsimulator Rotes Tuch“ so zu wenden, dass keiner von ihnen runterflog. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Taizé nachempfunden sei die Jugendkirche Urft, so Jugendpfarrer Hardy Hawinkels. Dass ihr Altar tatsächlich ein „Tisch“ sei, um den sich alle versammeln, um mit Jesus Mahl zu halten, sei erst augenfällig geworden, als er Sitzgelegenheiten rund um den sakralen Mittelpunkt postiert hatte. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Urft – Schon mal mit einem fliegenden Teppich geflogen und den mitten im Flug gewendet, ohne dass ein Passagier runterfliegt? Gar nicht so einfach, wie sich am Samstagabend im Urfter Hermann-Josef-Haus zeigte, wo Mechernicher Firmlinge unter der Anleitung von „Flugkapitän“ Hardy Hawinkels Trockenübungen machten.

Denn der Teppich flog einstweilen nicht wirklich und schwebte mitnichten über dem Urfttal. Die Firmlinge und ihre Katecheten Sabine Drehsen, Nadine Hoss, Agnes Peters und Manfred Lang blieben mit beiden Beinen auf dem sicheren Boden der Jugendkapelle des Hermann-Josef-Hauses.

Das durch Klassenfahrten ersatzgeschwächte Teilnehmerfeld junger Christen, die sich am Bleiberg auf die Firmung Mitte November durch den Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens vorbereiten, nahm an einem spirituellen Workshop mit Jugendpfarrer Hardy Hawinkels teil.

Klagemauer und brennender Dornbusch

Dabei setzten sie sich angenommener Weise auch ans Lagerfeuer im Nomadenzelt in der Wüste, um sich gegenseitig über die Phänomene des Lebens und des Glaubens auszutauschen. Sie ließen sich - einander blind vertrauend - rücklings in die auffangenden Arme fallen, um am eigenen Leib zu erfahren, was es heißt, wenn einer eine(n) nicht fallen lässt.

Sie kommunizierten ohne Worte, in dem sie sich kreuz und quer die Bälle zuwarfen und scharten sich um den Altar, die Klagemauer oder den Brennenden Dornbusch in der von Hardy Hawinkels und den Verantwortlichen des kirchlichen Hermann-Josef-Hauses mit Glaubensstationen ausstaffierten Jugendkirche Urft.

Das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz, Musik gab es ebenfalls.

pp/Agentur ProfiPress

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