Film über Diakon Lang
Manfred Lang (l.) mit Ralf Kramp und Günter Hochgürtel in der kabarettistischen "Eifel-Gäng". Foto: Paul Düster/pp/Agentur ProfiPress
In nur elf Minuten Filmbeitrag setzte Norbert Jeub mehrere Stunden Interviews und Dreharbeiten und ein ganzes Menschenleben um. Bei aller notwendigen Verknappung ist ihm das gelungen, gratuliert Manni Lang.
Manfred Lang wurde 1959 als dritter und jüngster Sohn von Anton und Gertrud Lang in Bleibuir auf einem Bauernhof geboren, wuchs vor allem unter Aufsicht seiner Großeltern Nikolaus und Gertrud Lang streng einsprachig in Nordeifeler Mundart auf. Was ihn weniger auf den mühsam in der ersten Fremdsprache Hochdeutsch erlernten Redakteursberuf und das Verfassen und Herausgeben von mittlerweile 15 Buchtiteln vorbereitete, als vielmehr auf seine Tätigkeit als Mundartspezialist und Mitglied der kabarettistischen "Eifel-Gäng". Der Ehemann und Vater dreier Kinder bereitete sich als Spätberufener mit über 40 Jahren auf die Diakonenweihe in der katholischen Kirche vor, betreibt mit seinen Kollegen die "Agentur ProfiPress für journalistische und redaktionelle Dienstleistungen" in Mechernich und kümmert sich mit seiner Familie um einige Hektar Land, Forst und Vieh.
In dem Filmbeitrag von Norbert Jeub geht es vor allem um die geistliche und humoristische Seite in Langs Leben und wie das zusammenpasst: Altar und Bühne, Seelsorge und Spaßmachen. Norbert Jeub und sein Interviewpartner kommen zu einem übereinstimmenden Ergebnis: Beides ist Dienst am Menschen.
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