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Erster Gegenbesuch in Frankreich

Mechernicher Gesamtschüler reisten zur neuen Partnerschule nach Brive-la-Gaillarde

31 Mechernicher Gesamtschüler verbrachten eine erlebnisreiche Woche im Südwesten Frankreichs. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Der Bürgermeister von Brive La Gaillarde empfing die Mechernicher Gesamtschüler im Rathaus. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Einen ersten Gegenbesuch unternahmen jetzt Mechernicher Gesamtschüler in Brive-la-Gaillarde im Südwesten Frankreichs, wo seit kurzem ein offizieller Austausch mit dem Collège Jean Lurçat besteht. Die Franzosen waren erstmalig im Juni in Mechernich.

31 Schüler aus den Französischkursen des achten und neunten Jahrgangs erreichten nach langer Busfahrt heil ihr Ziel in Begleitung der Lehrer Catherine Hofstetter, Birgit Hohl und Bodo Mattiszik. Untergebracht in Gastfamilien, erlebten sie eine spannende Woche mit vielen neuen Eindrücken und hatten großen Spaß mit den neuen Freunden der Partnerschule.

Gemeinsam verbrachten sie einen Tag in Périgueux, der Hauptstadt des Périgord, die mehr als 2000 Jahre Geschichte bietet. Nach der Stadtführung war ausreichend Zeit, die vielen gemütlichen Plätze und kleinen Geschäfte zu erkunden, bevor dann eine geführte Besichtigung der Kathedrale Saint-Front auf dem Programm stand. Weitere Ziele waren ein Nachbau der prähistorischen Höhle von Lascaux, die wunderschöne mittelalterliche Stadt Sarlat, die Dune du Pyla, die größten Wanderdüne Europas und die Vogelinsel in der Bucht von Arcachon bei Sonne und 28° Celsius im Oktober.

Als „phänomenal“ erlebten die Gäste die Stimmung in den Gastfamilien ebenso wie beim deutsch-französischen Abend mit den französischen Gasteltern. Die französische Schulleiterin war so begeistert vom neuen Kontakt, dass sie in Aussicht stellte, den Austausch auf die Erwachsenen auszudehnen und im nächsten Jahr mit einem Bus französischer Eltern über ein verlängertes Wochenende nach Mechernich zu kommen.

„Zuerst wollte ich sofort nach unserer Ankunft in Brive wieder nach Hause fahren, aber jetzt gefällt es mir super gut hier und ich könnte glatt noch eine Woche länger bleiben“, sagte ein Schüler. Beim Abschied flossen die Tränen reichlich. Ein Trost waren viele neu geknüpfte Freundschaften und bereits vereinbarte private Treffen in den Ferien.

pp/Agentur ProfiPress

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