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Eine Hecke für alle

Freie Veytalschüler, Vögel und Bienen sollen von Pflanzprojekt in Satzvey profitieren – Assitenz beim Pflanzen von den Eltern und Geld von der Bank

Frank Jüssen (hintere Reihe links) und die Kinder der 3. Klasse mit ihrer Waldorfklassenlehrerin Astrid Baumgarten (vordere Reihe rechts) zeigten Rolf-Peter Schmitz und Sandra Schumacher (beide hintere Reihe) von der Volksbank Mechernich die Pflanzarbeit für eine Schutz- und Nutzhecke vor der Freien Veytalschule Satzvey. Foto: Spittmann/Veytalschule/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Satzvey - „Die Felsenbirne ist ein altes schmackhaftes und wenig bekanntes Obstgehölz. Die Früchte sind essbar und man kann auch Marmelade daraus kochen“, doziert Hobbygärtner Frank Jüssen vor einer Schar Kinder und Eltern der Freien Veytalschule in Satzvey.

Unter seiner und der fachkundigen Anleitung von Landschaftsgärtner Guido Spittmann, beides Väter von Schülerinnen der Veytalschule, pflanzten die freiwilligen Helfer jetzt einen kleinen Setzling der Felsenborne ein. Zuvor hatte Waldemar Podolski, ebenfalls Vater eines Schülers, mit einem Bagger seines Tiefbauunternehmens einen 40 Meter langen Pflanzgraben ausgehoben.

Der samstägliche Betrieb vor dem Schulgebäude diente dem künftigen „biologischen“ Sichtschutz der Klassenräume. Fleißige Hände pflanzten vor den großen Fenstern Sträucher und Bäume, die in den nächsten Jahren eine Hecke bilden sollen. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende der Volksbank Euskirchen. „Ein solches Schulprojekt unterstützen wir sehr gerne“, so Geschäftsstellenleiter Rolf-Peter Schmitz. Seine Kollegin Sandra Schumacher ergänzte: „Hoffentlich gedeihen die Sträucher und Bäume ebenso gut wie die Schule in ihren ersten beiden Jahren.“ Die Genossenschaft spendierte 500 Euro.

Die gepflanzten Sträucher und Böume sollen ab dem kommenden Jahr essbare Beeren tragen und den Vögeln in der Umgebung Schutz bieten. Unter anderem wurde eine Himbeersorte gepflanzt, die zweimal im Jahr Früchte trägt - im Frühsommer und im Herbst. „Die Pflanzen kenne ich alle aus eigener Erfahrung“, so Hobbygärtner Jüssen: „Sie sind langlebig, widerstandfähig und sehr anspruchslos, sobald sie einmal angewachsen sind.“

Maria Pesch schreibt in einer Pressemitteilung der Freien Veytalschule: „Den Eltern war wichtig, das eine möglichst vielfältige Hecke entsteht, die auch dem Naturschutz dient. So ist das Strauchgeißblatt im Winter und Frühling über und über mit Blüten besetzt, und bietet für Hummeln, Honigbienen und Wildbienen eine der ersten Frühtrachten des Jahres. Die dicht wachsende Waldhasel ist ideal als Nistplatz für Zaunkönige und die Früchte der Blutpflaume liefern tolles Vogelfutter.“

pp/Agentur ProfiPress

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