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Der unbekanntere Haydn

Prächtige Musik im Kirchenschiff von St. Johannes Baptist Mechernich am zweiten Weihnachtsfeiertag mit Rainer Pütz, dem Akademischen Orchester Bonn und dem 39-köpfigen hervorragend eingestellten Kirchenchor St. Cäcilia Mechernich – Als Solisten traten Ver

Der Schein trog nicht: So prächtig sich die Akteure des kirchenmusikalischen Großereignisses am zweiten Weihnachtstag im Altarraum der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Mechernich ausnahmen, so festlich schön ließen sie auch die „Missa Sancti Gabrieli“ von Johann Michael Haydn erklingen. Foto: Stephan Everling/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Unterstützt wurden Rainer Pütz und sein 39-köpfiger Kirchenchor einmal mehr vom Akademischen Orchester Bonn und den Solisten Veronika Acs (Sopran), Margaretha Milz (Alt), Nico Heinrich (Tenor) und Boris Beletskiy (Bass). Foto: Stephan Everling/RRG/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Schon seit Jahren ist der Stephanus-Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag in Mechernich gleichzeitig kirchenmusikalisches Hochereignis mit Orchester, Chören und allem Drum und Dran. Zu verdanken ist das dem rührigen, aber leider scheidenden, langjährigen Kirchenmusiker Rainer Pütz, der in diesem Jahr mit seinen Eleven die „Missa Sancti Gabrieli“ von Johann Michael Haydn in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist aufführte.

Seit Anfang des Jahres hatten die Sänger des Kirchenchores St. Cäcilia an dem Werk gefeilt, das aus der Feder des unbekannteren Bruders von Joseph Haydn stammt. Der Festgottesdienst wurde wieder von Pfarrer Felix Dörpinghaus zelebriert, der am Vorvortag des neuen Jahres seinen 80. Geburtstag feiert.

Freund und Nachfolger Mozarts

Verstärkt wurden Rainer Pütz und sein 39-köpfiger Kirchenchor einmal mehr vom Akademischen Orchester Bonn. Als Solisten traten Veronika Acs (Sopran), Margaretha Milz (Alt), Nico Heinrich (Tenor) und Boris Beletskiy (Bass) in Aktion.

Johann Michael Haydn war als Nachfolger von Wolfgang Amadeus Mozart Organist an der Dreifaltigkeitskirche in Wien und wurde von seinem Vorgänger nicht nur geschätzt, sondern war auch mit ihm befreundet. 360 geistliche und weltliche Werke werden Michael Haydn zugeschrieben.

Von dem Talent konnten sich auch die Zuhörer in der fast voll besetzten Pfarrkirche Mechernich überzeugen. Der Journalist Stephan Everling schreibt: „Prächtig entfaltete sich die Musik im Kirchenschiff und ließ die Begeisterung spüren, die die Sänger an den Tag legten. Harmonisch passten die Stimmen der Solisten zum Gesamtbild, das vom Orchester schwungvoll umrahmt wurde. Begeistert zeigte sich das Publikum von der fehlerfreien Aufführung.“

pp/Agentur ProfiPress

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