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Auftakt der Interkulturellen Woche

Großes Fest im Kommerner Mühlenpark – Abwechslungsreiches Bühnenprogramm – Muslime kochten kostenlos Essen

Auch das Rote Kreuz war beim Internationalen Fest stark vertreten. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress

Auf der Bühne sorgten viele Musiker für ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress

Die Besucher interessierten sich für viele der Bühnendarbietungen. Foto: Johannes Mager/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Ein gelungener Auftakt zu den „Interkulturellen Wochen“, die bis zum 18. November andauern, wurde im Kommerner Mühlenpark gefeiert. Unter Federführung des Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrums (KoBIZ) des Kreises Euskirchen hatten sich dort viele Besucher zum „Interkulturellen Fest“ getroffen. „Wir haben das Fest so bunt wie möglich gestaltet“, berichtete KoBIZ-Mitarbeiterin Vera Secker.

Das spiegelte sich beispielsweise im Bühnenprogramm wieder, durch das der Eifeler Kabarettist Hubert vom Venn führte. Dort verfolgten die Besucher Auftritte des Musicalprojekts „Home?!“, den Gebärdenchor „Klingende Hände“, einen iranischen Chor, „SchoHnzeit“ mit Rock- und Popmusik sowie viele weitere bunt durchmischte Acts.

Zahlreiche Gruppen und Institutionen wie beispielweise das Rote Kreuz, die Caritasverbände Euskirchen und für die Region Eifel, das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region (Feder) und die muslimische Gemeinschaft Ahmadiyya. Letztere bereiteten Essen zu, das sie kostenlos an die Besucher verteilte.

Die Mitwirkenden hatten sich teils ideenreiche Aktionen überlegt, um die Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. So konnten die Besucher beim Roten Kreuz Taschen gestalten. Die Taschen gab es aber nur, wenn man jemand anders ein Getränk ausgab. „Es ist gutes Wetter, die Stimmung ist gut und für die Kinder gibt es gute Angebote“, freute sich Vera Secker. So hatte etwa ein Mitmachzirkus nachmittags seine „Zelte“ im Mühlenpark aufgeschlagen und animierte die Kinder dazu, sich selbst auszuprobieren. Sabine Henze stellte den „Engel der Kulturen“ vor und ließ Kinder das Symbol bunt ausmalen.

Das Kunstprojekt, das für Toleranz und einen interkulturellen Dialog wirbt, wurde 2008 geschaffen und vereinigt die Symbole verschiedener Religionen zu einer Engelfigur. Sie ist beispielsweise in den Rüdesheimer Platz in Euskirchen in den Boden eingelassen. Als Ausmalbild war der Engel bei den Kindern äußerst beliebt. Aus den zentralen Flüchtlingsunterkünften in Zülpich, Mechernich, Kall, Vogelsang und Euskirchen waren Fahrten zum Fest organisiert worden. „Unsere Zielgruppe sind alle Migranten, nicht nur Flüchtlinge“, berichtete Vera Secker.

Neben deutschen Besuchern waren auch Besucher aus Syrien, Irak, Albanien, Eritrea, Ghana und weiteren Ländern gekommen. 

www.interkulturellewoche.de

pp/Agentur ProfiPress

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