Abendspaziergang im Gotteswald
Der Gotteswald Nöthen bei Bouderath verbindet Natur, christliche Bestattungskultur und einen Ort der Stille: Kirchenvorstandsmitglied Helmut Müller erklärt den Teilnehmern einer Führung die Besonderheiten dieser christlichen Bestattungsstätte. Die nächste öffentliche Besichtigung findet am Sonntag, 2. August, um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist die Grillhütte Bouderath. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress
Bouderath/Nöthen- Zu einer geführten Besichtigung des Gotteswaldes Nöthen laden die Pfarrgemeinde St. Willibrordus und der Pastorale Raum Mechernich am Sonntag, 2. August, ein. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der Grillhütte Bouderath, rund zwei Kilometer von Kolvenbach in Richtung Bouderath.
Im Rahmen eines gemeinsamen Spaziergangs erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Geschichte und das Konzept des christlichen Bestattungswaldes zwischen Nöthen und Bouderath. „Der Gotteswald bietet die Möglichkeit einer naturnahen Urnenbestattung inmitten des Waldes und verbindet den Gedanken der Schöpfungsverantwortung mit der christlichen Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben“, so der leitende Pfarrer Erik Pühringer.
Bewusst namentlich bestattet
Die Grabstätten fügten sich bewusst zurückhaltend in die natürliche Umgebung ein und seien bewusst namentlich gekennzeichnet nach dem biblischen Grundsatz: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ (Jesaja 43,1).
Während der etwa einstündigen Führung informieren Vertreter der Pfarrei über die Entstehung des Gotteswaldes, den Ablauf von Bestattungen sowie die unterschiedlichen Grabmöglichkeiten. Darüber hinaus besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und die besondere Atmosphäre des Waldes auf sich wirken zu lassen. Die Teilnahme an der Besichtigung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstalter empfehlen festes Schuhwerk.






