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52 Ferkel geboren

Schweinezucht- und Aidswaisenhilfe-Projekt aus Mechernich für Butiti/Uganda ist erfolgreich angelaufen

Father Robert Mutegeki (m.) dankt allen Unterstützern des Zuchtschweine- und Aids-Waisen-Hilfsprojektes im ugandischen Butiti, links Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold, rechts Tilj Puthenveettil, der Sekretär von Generalsuperior Karl-Heinz Haus. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Einer der Würfe, die Zuchtsauen des deutsch-ugandischen Schweineprojektes in Butiti zur Welt gebracht haben. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Butiti - Gute Neuigkeiten gibt es von dem Landwirtschaftsprojekt zwischen Mechernich und dem ugandischen Butiti zu berichten. Dort unterstützten der Communio in Christo e.V. und private Spender vor allem aus dem Raum Mechernich den Aufbau einer Schweinezucht und Schweinemast zur autonomen Versorgung eines Dorfes und einer Einrichtung für zahlreiche Aids-Waisen.

Mittelsmann ist der der Communio in Christo angehörende Pfarrer Robert Mutegeki. Er und seine Mitstreiter haben mit Mitteln aus Mechernich einen großen Schweinestall mit mehreren Boxen gebaut und zunächst zehn Ferkel zu Zuchtschweinen herangezogen - acht weibliche und zwei männliche.

Nach Eintritt der Zuchtreife waren zunächst nicht alle Sauen trächtig geworden. Doch wie Pfarrer Robert Mutegeki in seinem jüngsten Bericht mitteilt, haben inzwischen alle geworfen: Es wurden 52 Ferkel geboren, 48 davon sind lebendig. Die Anzahl gesunder Tiere pro Wurf betrug zwischen fünf und zehn Ferkeln.

Helfen unter Tel.: (02443) 98 14 823

Der Verlust von vier Neugeborenen ist im Verhältnis nicht groß – und alle vier Todesfälle sind erklärlich. Drei Ferkel wurden von ihren Müttern totgelegen, weil sie in der Nacht geboren wurden und die Aufsicht fehlte. Eines war sehr schwach und starb drei Tage nach der Geburt. Father Robert und seine landwirtschaftlichen Gefährten planen die Einrichtung einer nächtlichen Stallwache während der Abferkelzeit.

Der Schweinenachwuchs soll in Bälde teils als Absatzferkel an Mäster abgegeben werden, zum Teil auch selbst gemästet und im Dezember geschlachtet. Die Tiere gehören zur Hausschweinrasse „Camborough“, deren Angehörige sich durch hohe Fruchtbarkeit und Produktivität auszeichnen. Die Tiere sind für ihre rasche Gewichtszunahme, Leichtfutterigkeit, unproblematische Geburten und gute Mutterinstinkte bekannt. Das Temperament wird als ruhig, der Appetit als ausgezeichnet beschrieben.

Wer das Schweineprojekt oder andere Hilfsaktionen des Communio in Christo e.V. unterstützen möchte, kann sich mit dem Ordenssekretariat der Communio in Christo, Tilj Puthenveettil, Telefon (0 24 43) 98 14 823, E-Mail  info@communio.nrw in Verbindung setzen.

pp/Agentur ProfiPress

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