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„Wir schalten ab - die Nacht ist schön!“

Online-Vortrag rund um die Gefahren von Lichtverschmutzung am 5. Februar

Ein Online-Vortrag widmet sich den Gefahren von Lichtverschmutzung am 5. Februar. Hier sichtbar am Beispiel eines Eifeldorfes. Foto: Jennifer Thelen/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich - Kunstlicht gehört zu unserem Alltag – doch was nachts hell erleuchtet ist, bleibt für Mensch und Natur nicht ohne Folgen. Der nächtliche Einsatz von künstlichem Licht zählt inzwischen zu den tiefgreifendsten Veränderungen auf unserem Planeten. Was Sicherheit und Orientierung verspricht, stört zugleich natürliche Rhythmen, gefährdet Insekten, Vögel und andere Lebewesen – und beeinflusst auch den menschlichen Schlaf.

Genau hier setzt ein kostenfreier Online-Vortrag am Donnerstag, 5. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr an, zu dem die Biologischen Stationen Düren, Euskirchen und Bonn/Rhein-Erft herzlich einladen. Referentin ist Sabine Frank vom Sternenpark im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön. In ihrem Vortrag thematisiert sie anschaulich die vielschichtigen Auswirkungen von nächtlichem Kunstlicht und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf, wie Lichtverschmutzung reduziert und Beleuchtung rund um Haus, Garten und Wohnort nachtfreundlicher gestaltet werden kann.

Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmenden eingeladen, ihre Fragen, Gedanken und Anregungen in einer offenen Diskussionsrunde einzubringen. Ein begleitendes Handout wird im Nachgang zur Verfügung gestellt.

Anmeldung erforderlich

Der Vortrag ist Teil der LEADER-Kooperationsprojekte Zukunftsdörfer, die konkrete und positive Beispiele für Klima- und Naturschutz im eigenen Wirkungsbereich sichtbar machen. Die Angebote richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region ebenso wie an Vereine, Kommunen, Schulen und private Haushalte. Ziel ist es, zu zeigen, dass Artenschutz oft im Kleinen beginnt – direkt vor der eigenen Haustür.

„Zukunftsdörfer“ unterstützen Maßnahmen zur Stärkung der Artenvielfalt in den Regionen Eifel, Zülpicher Börde sowie im Rheinischen Revier an Inde und Rur. Gefördert werden sie durch die Europäische Union, das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW sowie die Kreise Euskirchen, Düren und Rhein-Erft.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter biostation-dueren.de/termine/ ist jedoch erforderlich. Mehr Infos zum Projekt im Kreis Euskirchen gibt´s unter www.biostationeuskirchen.de/leader-projekt-zukunftsdoerfer/. 

pp/Agentur ProfiPress
 

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