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Vollgas für die Mechernich-Stiftung

Benefizaktion auf der Kommerner Sommerrodelbahn am Freitag, 16. Oktober – Betreiber Roland Barth möchte Tageseinnahmen spenden – Bürgermeister, Landrat, Landtagsabgeordneter und Stiftungsvorstand übernehmen von 15 bis 17 Uhr die Kasse

Nicht erschrecken! Am Freitag, 16. Oktober, wird auf der Kommerner Geister-Rodelbahn für den guten Zweck gerodelt – Gruselfaktor inklusive! Die Rodeleinnahmen des Tages möchte Betreiber Roland Barth an die Mechernich-Stiftung spenden. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern – Rodelspaß für den guten Zweck: Wer am Freitag, 16. Oktober, auf der Sommerrodelbahn am Erlebnispark Eifeltor den Berg hinunter düst, tut gleichzeitig etwas Gutes. Betreiber Roland Barth möchte die Rodeleinnahmen dieses Tages an die Mechernich-Stiftung spenden. Unterstützung bekommt er dabei von prominenter Seite: Bürgermeister Michael Fingel, Landrat Markus Ramers, Landtagsabgeordneter Klaus Voussem und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen werden zwischen 15 und 17 Uhr selbst an der Rodelkasse sitzen und die Fahrkarten verkaufen.

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Möglichst viele Menschen sollen an diesem Tag zum Eifeltor kommen, eine Runde oder gerne auch mehrere auf der Sommerrodelbahn drehen und damit die Arbeit der Mechernich-Stiftung unterstützen. Denn jeder Euro, der am Freitag mit dem Rodelbetrieb eingenommen wird, kommt dem guten Zweck zugute.

Für Roland Barth ist eine solche Benefizaktion kein Neuland. Schon in Bonn hat der Schausteller und Freizeitparkbetreiber ähnliche Spendenaktionen mit seinen Karussellen organisiert. Jetzt möchte er auch in Mechernich zeigen, wie sich Freizeitvergnügen und soziales Engagement miteinander verbinden lassen.

Prominente Kassierer im Einsatz

Statt Sitzungssaal, Schreibtisch oder Rednerpult heißt es für die vier Unterstützer an diesem Nachmittag: Fahrkarten verkaufen und möglichst viele Rodler auf die Bahn schicken. Die prominenten Gastkassierer wechseln sich dabei zwischen 15 und 17 Uhr ab.

Bei Stiftungsvorsitzendem Ralf Claßen stößt die Initiative auf große Begeisterung: „Das ist eine tolle Aktion von Roland Barth, für die wir sehr dankbar sind. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten merken wir, dass die Spendenbereitschaft nicht mehr so selbstverständlich ist wie früher. Umso wichtiger sind Menschen, die sich etwas einfallen lassen und mit gutem Beispiel vorangehen.“

Hilfe, die vor der eigenen Haustür ankommt

Die Mechernich-Stiftung setzt sich seit 2006 für Menschen ein, die im Stadtgebiet Mechernich auf Unterstützung angewiesen sind. Sie hilft bedürftigen Familien, Alleinerziehenden, Senioren und Einzelpersonen, die durch finanzielle Schwierigkeiten oder Schicksalsschläge in Not geraten sind. Daneben fördert sie die Jugend- und Altenhilfe sowie soziale Projekte und Vereine.

Wie konkret diese Hilfe aussehen kann, zeigte sich erst im Sommer: 31 angehende Erstklässler aus finanziell benachteiligten Familien erhielten jeweils 100 Euro für die Anschaffung ihres ersten Schulranzens. Die Kindergärten halfen dabei, die Familien zu erreichen. Auch bei anderen alltäglichen Bedürfnissen und akuten Notlagen springt die Stiftung ein, möglichst schnell, diskret und unbürokratisch.

Eine Besonderheit: Die Mechernich-Stiftung arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften. Verwaltungskosten entstehen dadurch nach eigenen Angaben nicht. Das Stiftungskapital bleibt unangetastet; finanziert werden die Hilfen aus Spenden und den Erträgen des angelegten Kapitals.

„Die Not ist oft näher, als man denkt. Wir erleben immer wieder, dass Menschen direkt vor unserer Haustür auf Unterstützung angewiesen sind. Damit wir helfen können, brauchen wir Spenden. Deshalb sind solche Aktionen wie die von Roland Barth für unsere Arbeit absolut wichtig. Hier wird aus einer schönen Freizeitbeschäftigung ganz konkrete Hilfe für andere Menschen“, betont Claßen.

Jede Fahrt hilft

Der Termin könnte kaum besser gewählt sein: Freitag, 16. Oktober, ist zugleich der letzte Schultag vor den Herbstferien. Wer den Ferienbeginn mit einer rasanten Rodelfahrt feiern möchte, kann dabei also gleich noch etwas Gutes tun. Je mehr Menschen die Gelegenheit nutzen, desto größer fällt am Ende die Spende aus. Und wer gleich mehrfach fährt, steigert nicht nur den eigenen Spaß, sondern auch das Spendenergebnis.

Auch nach dem Benefiztag geht der Rodelspaß weiter: Die beliebte Geister-Rodelbahn bleibt während der gesamten Herbstferien noch bis einschließlich Sonntag, 1. November, geöffnet. Am Montag, 2. November, verabschiedet sie sich dann in die Winterpause.

Weitere Informationen zur Sommerrodelbahn unter: www.eifeltor-erlebnispark.de

pp/Agentur ProfiPress
 

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