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Überfall der „Eifel-Gäng“

Die berüchtigten Spitzbuben Manni Lang, Günter Hochgürtel und Ralf Kramp mischen am 1. Oktober den Saal Gier in Kall auf – Heftige Angriffe auf Zwerchfelle der Besucher – Karten im Vorverkauf

Die drei fleischgewordenen Nachfahren des „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang (von links), wollen am 1. Oktober den Saal Gier in Kall überfallen. Foto: Eifel-Gäng/pp/Agentur ProfiPress

Auch die Veranstaltung mit Regina Red im Saal Gier musste wegen Corona abgesagt werden. Jetzt bemühte sich der Verein zur Erhaltung der Gaststätte um einen Ersatztermin. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Kall/Mechernich - Das geplante Kulturprogramm der Kaller Gaststätte Gier für das Jahr fiel komplett der Corona-Pandemie zum Opfer. Auch das Nachholen der ausgefallenen Veranstaltungen in Mechernichs Nachbargemeinde 2021 ist mit Problemen verbunden.

 

Jetzt entschied der geschäftsführende Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier, die Kultur im Saal langsam wieder in Schwung zu bringen. Natürlich, soweit es die Corona-Schutz-Verordnungen zulassen…

 

Den Auftakt der kulturellen Wiederbelebung machen ausgerechnet die drei unberechenbarsten Spitzbuben der ganzen Region. Die berüchtigte „Eifel-Gäng“ aus der Stadt Mechernich überfällt den Saal Gier samt Publikum am Freitag, 1. Oktober, um 20 Uhr. „Da heißt es: »Mut antrinken«“, schreibt der Journalist Reiner Züll in einer Ankündigung des Gigs für die Mechernicher Agentur „ProfiPress“.

 

„Schinder-Hunnes“ & Co

 

Die fleischgewordenen Nachfahren des legendären „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel (Vollem), Ralf Kramp (Glehn) und Manni Lang (Bleibuir), verschaffen sich in der Regel mit Hieb-, Stich- und Schusswaffen Zugang zur Bühne, von wo aus sie die Zwerchfelle der Besucher auf das Grausamste malträtieren.

Dazu bedient sich Hochgürtel, der „Schinder-Hunnes“,  Klampfe und Mundharmonika und singt lustige Lieder zur Gitarre. Kramp, der Al Capone von Hillesheim, ist ein Meister des schwarzen Humors und der schaurigen Vortragskunst. Manni Lang alias „Oss Mama will laden“ strapaziert die Lachmuskulatur der Besucher bis weit über die Schmerzgrenze. Der ins Priesterhabbit gehüllte Diak(l)on ist nur auf den ersten Blick harmloser als seine Zigarre qualmenden Kumpane.

 

Der Gaststätten-Trägerverein um seinen Vorsitzenden Uwe Schubinski geht davon aus, dass bei der inzwischen hohen Impfquote im Kreis Kultur-Veranstaltungen wieder möglich sein können. Dennoch gelten im Saal Gier die Corona-Schutzverordnung sowie die 3-G-Regelung, so dass nur Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete Zutritt zu den Veranstaltungen bekommen.

 

Köster, Hocker und Krumminga

 

Das im vergangenen Jahr ausgefallene und bereits ausverkaufte Konzert mit Gerd Köster, Frank Hocker und Helmut Krumminga soll am Samstag, 6. November, stattfinden. Derzeit bemüht sich der Vorstand um einen weiteren Ersatztermin für die ausgefalle Travestie-Schau mit Regina Red.

 

Ein ursprünglich für den 13. November vorgesehener Auftritt musste erneut verschoben werden. „Bereits verkaufte Karten für die Travestie-Schau behalten aber ihre Gültigkeit“, versichert Reiner Züll, der Schriftführer des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier.

 

Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung mit der „Eifel-Gäng“ am 1. Oktober ist unter (info@gaststaette-gier.com oder (rz@zuell-kall.de) eröffnet. Auch in der Gaststätte sind Eintrittskarten während der Öffnungszeiten zu bekommen. Im Vorverkauf kosten die Tickets 15, an der Abendkasse 17 Euro. www.gaststaette-Gier.com

 

pp/Agentur ProfiPress

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