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Sextaner pflanzen Bäume

Städtisches Gymnasium am Turmhof kooperiert mit der Nesselrode’schen Fortverwaltung im Sinne der Nachhaltigkeit

Dietrich Graf Nesselrode (l.) erklärte den Pennälern die entsprechenden ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Baumarten. Fichten sterben an Trockenheit und Käferbefall und werden durch Eichen-, Küstentannen- und Douglasien-Setzlinge ersetzt. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPress

GAT-Schüler mit einem Douglasiensetzling. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Zwei Fünftklässler des städtischen Mechernicher Gymnasiums am Turmhof (GAT) haben eine junge Küstentanne in die Erde gebracht. Foto: Andreas Maikranz/GAT/pp/Agentur ProfiPressArchivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Im Rahmen einer kürzlich geschlossenen langfristigen Kooperation mit der Nesselrode`schen Forstverwaltung in Burgfey pflanzten die fünften Klassen des städtischen Mechernicher Gymnasiums am Turmhof (GAT) mit ihrem Lehrer Andreas Maikranz jetzt Bäume.

Und zwar auf einem Waldstück bei Mechernich, auf dem nahezu sämtliche Fichten durch Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorben waren. Bei ihrer Exkursion pflanzten die Sextaner Eichen, Küstentannen und Douglasien als junge Baumsetzlinge.

Andreas Maikranz: „Da in der Forstwissenschaft noch nicht abschließend erforscht ist, welche Baumarten in Zukunft mit den veränderten Klimabedingungen wie beispielweise stärkerer Trockenheit zurechtkommen, setzt der Forstbetrieb Nesselrode auf verschiedene Baumarten.“ Familie Nesselrode erklärte den Pennälern die entsprechenden ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge.

Biologieunterricht im Freien

 

Langfristiges Ziel der Kooperation zwischen Schule und Forstverwaltung ist es, dass in den kommenden Jahren jeder Fünftklässler des GAT einen Baum pflanzt. Außerdem plant man am Gymnasium, das Waldstück als Ziel für Exkursionen im Rahmen des Biologieunterrichts zu nutzen, um Bodenanalysen zu machen oder theoretischen Unterrichtsstoff praktisch anzuwenden. Mittel- und Oberstufenschüler sollen dort Forschungsmöglichkeiten vorfinden – auch im Hinblick auf den renommierten Wettbewerb „Jugend forscht“.

GAT-Pressesprecher Bernhard Karst: „Das GAT leistet im Rahmen der Kooperation einen kleinen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Wir engagieren uns für nachhaltige Entwicklung (BNE).“ Ermöglicht wurde die Kooperation durch die Rotarier in Euskirchen. Schulleiter Micha Kreitz: „Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Damit hat das Prinzip, das vor über 300 Jahren für die sächsische Forstwirtschaft formuliert wurde, heute in fast alle Lebensbereiche Einzug gehalten.“

pp/Agentur ProfiPress

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