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Repräsentanten der ganzen Welt

Die Weisen sind in Mechernich angekommen, stellen sich auf Augenhöhe vor Gott und verwehren den normalen Gläubigen ein wenig den Blick auf seinen Thron aus Holz, Heu, Stroh und Eltern – Das Krippenszenario in der neuen Kirche hat sich wieder gewandelt

Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer ist aus Spanien zurück und hat die Krippenfiguren zurechtgerückt: Die weisen Könige sind da und stehen nun auf Augenhöhe vor dem, den sie gesucht und gefunden haben – und versperren der Menge ein wenig den Blick auf den Erlöser. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Etwas abseits stehen die Dorfbewohner von Bethlehem, Hirten, Männer und Frauen, im Kreis und reden über das, was sie gesehen haben. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Wie Repräsentanten der seinerzeit bekannten Welt, nämlich der Erdteile Europa, Asien und Afrika, stehen Caspar, Melchior und Balthasar jetzt an der Krippe, auf Augenhöhe mit dem König der Welt, als Vertreter aller Völker der Erde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Selbst wieder vom Spanienkurzurlaub am Bleiberg angekommen, zog es Pfarrer und GdG-Leiter Erik Pühringer sofort in die Pfarrkirche St. Johannes Baptist, um das sich ständig wandelnde Krippenbild der „aktuellen“ Situation anzupassen: Die drei weisen Könige, die einem geheimnisvollen Stern gefolgt waren, sind mittlerweile im Mechernicher Altarraum angekommen.

Wie Repräsentanten der seinerzeit drei bekannten Erdteile Europa, Asien und Afrika stehen sie jetzt an der Krippe. Auf Augenhöhe mit dem König der Welt, als Vertreter aller Völker der Erde. An Gottes schlichtem Thron aus Holz, Heu, Stroh, Vater und Mutter, den Erik Pühringer da errichtet hat, vertreten Caspar, Melchior und Balthasar nicht mehr nur die einfache Menschheit, wie es die Hirten in der Heiligen Nacht getan hatten, sondern auch die Wissenschaft und die Herrschenden.

Menschen erzählen einander

Sie tragen eine besondere Verantwortung, sollte man meinen, da der geboren ist, nach dem sie Ausschau hielten. Doch sie stellen sich immer wieder zwischen ihn und uns, Glauben und Erkennen, sie werfen ihren Blick auf die Schöpfung und den Schöpfer aus nächster Nähe – und versperren uns so gleichzeitig den Anblick auf Gottes Angesicht.

Etwas abseits stehen die Dorfbewohner von Bethlehem, Hirten, Männer und Frauen, im Kreis und reden über das, was sie gesehen haben. Erik Pühringer: „So ist der Glaube entstanden: Die Menschen haben zusammengestanden und um die Feuer gesessen und sich gegenseitig von ihren Erfahrungen mit Gott und dem Leben berichtet…“

pp/Agentur ProfiPress

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