Pünktlich zur Kirmes ist sie da
Mechernich-Kommern – „Herzlich willkumme, he in Kommere …“ – Was Ende Juni als gewaltiger gemischter Chor in der Pfarrkirche St. Severinus begann, ist pünktlich zum Kirmeswochenende vollendet: Kommern hat seine eigene Hymne! Doch bevor die Ballade im Festzelt auf dem Arenbergplatz nach Herzenslust mitgeschmettert werden kann, soll das fertige Lied erstmal dort vorgestellt werden, wo sein Herzstück – nämlich der gemeinsame Refrain – entstand.
Wer wissen will, wie sich das Ergebnis anhört: Am Freitag, 9. Oktober, um 18 Uhr laden Ortsbürgermeister, Musiker und Macher alle Menschen, die neugierig auf das Ergebnis sind, herzlich in die Pfarrkirche St. Severinus ein – dorthin, wo an einem heißen Junitag damals Jung und Alt gemeinsam den Refrain eingesungen haben. Die Initiatoren hatten sich bewusst gegen eine klinisch perfekte Studioaufnahme entschieden, sondern wollten lieber „Stimmen, die nach Kommern klingen“ hören. Rund 200 Menschen waren dieser Einladung trotz brütender Hitze gefolgt.
Entstanden ist eine warmherzige Pop-Ballade in Mundart, in deren Text auch Vereine, Kirchengemeinde und Feuerwehr ihren Platz finden. Da aus der gemeinsamen Aufnahme schon so ein besonderes Erlebnis wurde, brachte das die Beteiligten auf die Idee, auch das fertige Ergebnis nicht einfach irgendwann und wo abzuspielen.
Sondern kurz vor der Kirmes bei einem gemeinsamen musikalischen Abend einzuüben – damit möglichst viele Kommernerinnen und Kommerner ihre Hymne kennen, wenn im Ort gefeiert wird.
Deshalb soll es am Freitag, 9. Oktober, nicht nur bei der Vorstellung des neuen Liedes bleiben. Kirchenmusiker Erik Arndt am Piano, Dr. Nicole Besse an der Violine und Musiker Uwe Reetz wollen gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern ein rund einstündiges Programm gestalten. Hauptsächlich weltliche Lieder sollen erklingen, Höhepunkt des Abends werde aber zweifellos „Willkumme he in Kommere“ sein, so die Veranstalter. Und danach ist noch lange nicht Schluss: Nach dem Gesang ist der ganze „Kommern-Chor“ eingeladen, in der Gaststätte „Im Krug“ bei dem ein oder anderen Getränk gemeinsam weiterzufeiern.






