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Pandemiegerechte Aufführungen inszenieren

NRW-Kulturministerium fördert kulturtreibende und fördernde Vereine, Gruppen und Einzelpersonen mit Millionensummen

Thema Theaterförderung in Pandemiezeiten: Die Heimatbühne Eifeler Mundartfreunde spielte zuletzt 2016 in Vussem Molieres eingebildeten Kranken als Mundartstück („Schäng, dä kranke Soishändle“). Ralf Claßen macht nun für die Stadtverwaltung Mechernich auf Fördermöglichkeiten für der Pandemiesituation angepasste Auftritts- und Produktionsformate aufmerksam. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Auch konzertgewohnte Ensembles wie die Mechernicher Bergkapelle werden dazu animiert, der Pandemie angepasste Aufführungen zu inszenieren und sich dafür vom NRW- Kultur- und Wissenschaftsministerium fördern zu lassen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Auch kulturtreibende und fördernde Vereine, Gruppen und Einzelpersonen aus dem Stadtgebiet Mechernich können in den Genuss von Fördermitteln des nordrhein-westfälischen Kultur- und Wissenschaftsministeriums kommen. Auf eine entsprechende Pressemitteilung des NRW-Städte- und Gemeindebundes machte vor Karneval der Mechernicher Stadtdezernent Ralf Claßen den „Bürgerbrief“ aufmerksam.

Das Hilfsprogramm zur Unterstützung der Kultur in der Corona-Pandemie umfasst 12,6 Millionen Euro. Ziel des Programms ist es, an die Pandemiesituation angepasste Auftritts- und Produktionsformate zu entwickeln und umzusetzen und damit Honorarausfälle zu kompensieren.

Der Städte- und Gemeindebund unterstützt das Programm ausdrücklich, kritisiert allerdings, dass für kommunale Kultureinrichtungen keine Fördermittel vorgesehen sind. Das Programm ist spartenspezifisch ausgerichtet. Es gibt an Hilfen für Musikspielstätten und Clubs 3,75 Mio. Euro, im „Aktivierungsprogramm Musik“ befinden sich drei Millionen, die Aufführungsförderung „Freie Darstellende Künste“ beträgt 2,5 Mio. Euro.

Halbe Million für Laientheater

 

Als Stückaufträge für Theater und Tanz sind 750.000 Euro vorgesehen, für Lesungen an ungewöhnlichen Orten 500.000 Euro, Materialzuschüsse für Produktionen der Amateurtheater und Freilichtbühnen betragen insgesamt 500.000 Euro und das „Ankaufsprogramm Bildende Kunst“ sieht 1,5 Mio. Euro vor.

Ralf Claßen: „Die Umsetzung der einzelnen Programmbausteine soll durch die jeweiligen Dachverbände erfolgen. Darüber hinaus soll die Beratung von Künstlerinnen und Künstlern über existierende Förderprogramme beim Kulturrat NRW gefördert werden.“

Die entsprechende Pressemitteilung des MKW NRW kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: www.land.nrw/pressemitteilung/auftrittsmoeglichkeiten-sichern-landesregierung-erweitert-corona-unterstuetzung

pp/Agentur ProfiPress

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