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Mit 1.506,50 Euro nach Südkorea

Kommerner „Suppensonntag“ war wieder erfolgreich – 130 Bürgerinnen und Bürger hatten die Wahl aus 22 liebevoll zubereiteten Suppen – Geld für Besuch des Weltjugendtages

Mechernich-Kommern – Wenn wohltuende Düfte von frisch gekochten Suppen durchs Pfarrheim ziehen und Menschen jeden Alters an Tischen zusammenkommen, um eine leckere Mahlzeit zu genießen, ist in Kommern wieder „Suppensonntag“. Bereits zum achten Mal hatte eine engagierte Gruppe aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Severinus zu der Benefizaktion eingeladen. So kamen 1.506,50 Euro zusammen, die die Jugendlichen aus dem Seelsorgebereich nicht weniger weit als ans andere Ende der Welt, nach Südkorea, bringen sollen.

Rund 130 Besucherinnen und Besucher folgten am ersten Fastensonntag der Einladung, um gemeinsam zu essen und zu helfen. Insgesamt 22 verschiedene, liebevoll zubereitete Suppen standen bereit — von herzhaft bis raffiniert, alle selbst gekocht und kostenlos angeboten. Statt eines festen Preises baten die Veranstalter um Spenden für den guten Zweck — eine einfache Idee, die seit Jahren große Wirkung entfaltet. 

Die Resonanz war groß, ebenso die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Viele hatten zuvor Gemüse geschnippelt, Rezepte abgestimmt und gekocht. Am Suppensonntag selbst sorgten sie für die Bewirtung der Gäste sowie für Auf- und Abbau. Unter den Gästen waren unter anderem der Mechernicher Bürgermeister Michael Fingel, Landrat Markus Ramers und sein Stellvertreter Ralf Claßen.

Die Kraft der Begegnung

Einen besonderen Akzent setzte Harry Dix, der von seinen Erfahrungen beim Weltjugendtag 2005 in Deutschland berichtete, als er Pilger in Kommern betreute. Seine Erinnerungen an die Begeisterung, Offenheit und Spiritualität der jungen Menschen machten deutlich, welche Kraft solche Begegnungen entfalten können. Gleichzeitig schlug er den Bogen in die Zukunft: Die Jugendlichen aus dem Seelsorgebereich bereiten sich bereits auf den Weltjugendtag 2027 in Seoul, Südkorea, vor — unterstützt durch die Spenden. 

„Wir alle können von den Erfahrungen der jungen Pilger profitieren, wenn sie zurückkommen“, betonte Dix. Seine Worte machten deutlich, dass es beim Suppensonntag nicht nur um finanzielle Hilfe geht, sondern auch um die Förderung von Begegnung und internationaler Verständigung.

Am Ende des Tages stand ein Ergebnis, das alle Beteiligten stolz machte: Insgesamt 1.506,50 Euro kamen zusammen. Eine Summe, die zeigt, wie viel möglich ist, wenn viele kleine Beiträge zusammenwirken. So hat der Suppensonntag in Kommern einmal mehr bewiesen, dass Hilfe nicht kompliziert sein muss — manchmal reicht ein Teller Suppe, um Herzen zu wärmen und neue Perspektiven zu geben.

pp/Agentur ProfiPress
 

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