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Feuerwehr macht Lebensretter fit

40 Defibrillatoren im Stadtgebiet Mechernich wurden gewartet

Die lebensrettenden Geräte wurden an Schulen, öffentlichen Gebäuden und anderen Standorten im Stadtgebiet Mechernich eingesammelt und in die Feuerwache Mechernich gebracht, wo Netzwerkdaten aktualisiert und zusätzliche Informationen erfasst wurden. Foto: Feuerwehr Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Nach der Überholung wurden die Geräte an ihre angestammten Plätze zurückgebracht – einschließlich frischer Batterien für die Alarmvorrichtungen in den Wandkästen. Foto: Feuerwehr Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Zwölf Feuerwehrangehörige der Löschgruppe Kommern unterstützten die turnusmäßige Wartung von insgesamt 40 automatisierten externen Defibrillatoren (AED) im Stadtgebiet Mechernich. Foto: Feuerwehr Stadt Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich - Wenn jede Minute zählt, muss die Technik funktionieren: Genau dafür sorgte der Löschzug Kommern der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich zu Winterbeginn. Zwölf Feuerwehrangehörige unterstützten die turnusmäßige Wartung von insgesamt 40 automatisierten externen Defibrillatoren (AED) im Stadtgebiet Mechernich.

Dabei gingen sie sternförmig vor, sammelten die lebensrettenden Geräte an Schulen, öffentlichen Gebäuden und anderen Standorten ein und brachten sie in die Feuerwache Mechernich., wo Netzwerkdaten aktualisiert und zusätzliche Informationen erfasst wurden, die für die Verwaltung und Einsatzbereitschaft der Defibrillatoren notwendig sind.

Anschließend wurden die Geräte an ihre angestammten Plätze zurückgebracht – einschließlich frischer Batterien für die Alarmvorrichtungen in den Wandkästen. Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind tragbare medizinische Geräte, die bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand eingesetzt werden.

Sie analysieren selbstständig den Herzrhythmus und geben – falls notwendig – einen elektrischen Impuls ab, um das Herz wieder in einen normalen Takt zu bringen. Dank klarer Sprach- und Bildanweisungen können AED auch von medizinischen Laien sicher bedient werden und sind damit ein entscheidendes Hilfsmittel der Ersten Hilfe. Sie wurden in nahezu allen Orten des Stadtgebiets für örtliche Notfälle zentral installiert.

259 Defibrillatoren kreisweit

Koordiniert wurde die jetzige Wartungsaktion von Dirk Küsters vom Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e. V.“, der selbst aktives Mitglied der Feuerwehr ist. „Mit der Aktion konnten wir die AED nicht nur technisch auf den neuesten Stand bringen, sondern auch neu registrieren“, erklärte Küsters dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Ohne die personelle Hilfe und die Bereitstellung mehrerer Mannschaftstransportfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr wäre ein solcher Einsatz kaum möglich gewesen.“

Die Bedeutung der Arbeit reicht weit über Mechernich hinaus: Kreisweit haben die „Lebensretter“ inzwischen mehr als 259 Defibrillatoren installiert und damit ein nahezu flächendeckendes Netzwerk geschaffen, so Oliver Geschwind: „Die Geräte sind bewusst einfach zu bedienen und ermöglichen es auch medizinischen Laien, im Ernstfall schnell zu helfen.“

Und: „In Kombination mit der Alarmierung geschulter Ersthelferinnen und Ersthelfer über das Corehelper-Projekt wird so wertvolle Zeit überbrückt, bis der Rettungsdienst eintrifft. Gerade bei Herz-Kreislauf-Stillständen kann dies den entscheidenden Unterschied machen – und Leben retten.“ Weitere Informationen unter www.lebensretter-eu.de

pp/Agentur ProfiPress
 

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