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„Es wird nicht langweilig“

Blick in die Nachbarschaft: Pater Lambertus Schildt SDS informierte Mitglieder des Fördervereins über aktuelle Entwicklungen rund um die Klöster Steinfeld und Mariawald des aus Mechernich stammenden Investors Wolfgang Scheidtweiler – Trappistinnen aus der Abtei Maria Frieden bei Dahlem ziehen ebenfalls in den Steinfelder Klosterkomplex – Gästehaus nach Corona-Flaute wieder ausgebucht

Pater Lambertus Schild, Geschäftsführer der „Kloster Steinfeld GmbH“, berichtete über diverse Neuigkeiten und Zukunftspläne rund um die Klöster Steinfeld und Mariawald. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Steinfeld/Mechernich/Mariawald – „Es wird nicht langweilig werden“, vermutete Pater Lambertus Schildt, Geschäftsführer der „Kloster Steinfeld GmbH“, bei der Mitgliederversammlung des „Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Steinfeld“. Er berichtete über aktuelle Entwicklungen des Betriebes und des Klosters. Größte Neuerung: Die Trappistinnen aus der Abtei Maria Frieden bei Dahlem siedeln bald nach Steinfeld um.

Weil die Abtei für die wenigen Ordensschwestern inzwischen zu groß sei, habe der Orden das Anwesen nahe der Dahlemer Binz an das als „Vellerhof“ bekannte „Clemens-Josef-Haus“ in Blankenheim veräußert. Wie Pater Lambertus berichtete, wird das ehemalige Domizil der weggezogenen Benediktinerinnen derzeit für den Einzug der Trappistinnen umgebaut und ein Klausurbereich geschaffen. Denn: Die Ordensfrauen unterlägen einer strengen Klausur, sie kämen sogar mit eigenem Priester nach Steinfeld.

 

Von Flaute nichts mehr zu spüren

 

„Nach zweijähriger Pause gehe es endlich weiter“, freute sich Schildt, der Gästebereich sei bereits ausgebucht. Umgebaut würden derzeit noch weitere Zimmer im alten Gästehaus, um das Vier-Sterne-Angebot zu erweitern. Aus ursprünglich 26 würden 23 modern und mit neuen Bädern ausgestatte Zimmer, so dass den Gästen künftig knapp 100 Doppelzimmer der Vier-Sterne-Kategorie zur Verfügung stehen.

Ein Problem sei allerdings noch immer die Verfügbarkeit von Handwerkern. Nachdem die Klosterbetriebe im vergangenen Jahr auch durch die Gründung der „Kloster Mariawald GmbH & Co. KG“ das Kloster Mariawald übernommen hatten, um auch dort ein Gästehaus zu schaffen, gebe es in der früheren Trappistenabtei auf dem hohen Kermeter noch viel zu tun. Immerhin: „Der Verkauf der weithin bekannten Mariawalder Erbsensuppe ist derzeit der stärkste Umsatzfaktor“, so Pater Lambertus. Allerdings gebe es in Mariawald weiterhin viele Herausforderungen, so zum Beispiel den Umbau samt Modernisierung des gastronomischen Bereichs.

pp/Agentur ProfiPress

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