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Ein Platz zum Innehalten

„Herrlich bequeme Wellenbank“ in Kommern-Süd wartet auf Rastwillige – Idee wurde Anfang 2021 geboren, verzögerte sich aber durch Corona, Lieferschwierigkeiten und Flutkatastrophe – Städtische Bauhof unterstützte tatkräftig und fachmännisch das Projekt

Beste Blicke auf Natur und Becherhof bietet die neue Wellenbank in Kommern-Süd. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben tatkräftig zum Gelingen des Projektes beigetragen. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

Von „oben“ wurde die Wellenbank platziert. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

Auf der Tafel steht Wissenswertes zu Becherhof und Becherkapelle. Foto: Nathalie Konias/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Kommern-Süd – In Kommern-Süd steht jetzt eine Wellenbank parat und dient den Rastwilligen. Das Projekt wurde von der Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias initiiert.

„Urlaub mit meiner Freundin bedeutet wir gehen pilgern. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad, Hauptsache unterwegs in Feld und Wald. Dabei ist der religiöse Aspekt nicht nur unser Antrieb, vielmehr die Natur und das Reduzieren auf den Weg und sich selber. Dabei konnten wir schon mehrere Male auf diesen herrlich bequemen Wellenbänke rasten und ob es nun an bereits erwanderten Kilometern oder der jeweiligen Aussicht lag, wir fanden es jedes Mal herrlich“, berichtet Nathalie Konias.

„Das brauchen wir auch für Kommern-Süd“ dachte sie sich. Schließlich läuft auch die Eifelschleife rund um das Dorf und seit Corona-Zeiten ist das Wandern beliebter denn je.

„So wurde die Idee Anfang 2021 geboren und auch wenn mir bewusst war, dass solch ein kostspieliges Extra nicht im Budget der Stadtkasse unterzubringen ist, ließ mich die Idee nicht los“, so die rührige Ortsbürgermeisterin. Im Februar war bereits alles so organisiert, dass die Bank bestellt werden konnte. Bedingt durch Corona, Lieferschwierigkeiten für Robinienholz und zuletzt dann durch die Flutkatastrophe ruhte das Projekt – bis jetzt.

Perfekt zum rasten und träumen

Jüngst rückten die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs aus und setzten die Bank parat. „Der Bauhof war mein Rückhalt. Ich konnte bei einem ersten Ortstermin gemeinsam mit Reiner Metternich, dem Leiter des Bauhofs, alles besprechen. Er brachte die Idee der Kantensteine mit ein, in deren Mitte nun die Bank steht. Und als letztes i-Tüpfelchen kommt noch ein Blumenkasten daneben und ein Baum wird dahinter gepflanzt. Dann ist der Platz perfekt für Wandernde und AnwohnerInnen zum rasten, treffen, plaudern, träumen und genießen.“ 

Zusätzlich wurde noch eine Infotafel aufgestellt die einen kurzen Überblick über das Dorf gibt und erklärt was man sieht, wenn man auf der Bank rastet, denn diese sei bewusst ausgerichtet mit Blick auf den Becherhof und man kann auch zur Becherkapelle schauen.

pp/Agentur ProfiPress

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