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Ein intergalaktischer Abschluss

„Rampenfieber“-Festival zum Thema „Weltraum“ begeisterte Kinder und Jugendliche

Mit einer bunten Weltraum-Parade präsentierten die kleinen Astronautinnen und Astronauten in Kuchenheim die Ergebnisse des Rampenfieber-Festivals. Foto: Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Euskirchen/Mechernich - Zwei Tage lang stand die Kuchenheimer „Tuchfabrik Müller“ ganz im Zeichen des Weltalls: Beim inklusiven Rampenfieber-Festival kamen knapp 60 Kinder und Jugendliche aus sieben Regel- und Förderschulen im ganzen Kreis Euskirchen zusammen, um sich künstlerisch mit dem Thema „Weltraum“ auseinanderzusetzen. In vielfältigen Workshops entstanden so fantasievolle Arbeiten, die „die unendlichen Weiten des Universums aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar“ machten.

„Das Festival bot jungen Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam kreativ zu werden, neue Ausdrucksformen kennenzulernen und ihre Ideen in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre umzusetzen“, schreibt Wolfgang Andres von der Kreisverwaltung. Es wurden Raumanzüge entwickelt, galaktische Fahnen gestaltet und Raketen gebaut. Darüber hinaus wurden Bilder mit interglobalen Ansichten gestaltet und Kuschelkissen genäht, um die Reise in den Weltraum gemütlicher zu gestalten sowie Sounds zur Kontaktaufnahme mit Außerirdischen aufgezeichnet.

„Weltraum-Parade“

Die historische Kulisse der „Tuchfabrik Müller“ bot dabei einen besonderen Rahmen für das Kulturprojekt. Im Mittelpunkt standen Begegnung, Teilhabe und gemeinsames Erleben. Zum Abschluss präsentierten die Kinder und Jugendlichen ihre Ergebnisse und begeisterten damit Familien, Freunde sowie weitere Gäste bei einer „Weltraum-Parade“.

Die Präsentation startete mit einer Begrüßung von Landrat Markus Ramers und der Leiterin der Tuchfabrik Anka Dawid-Töns in der Shedhalle des Museums, in der die entstandenen Filme, Bilder und weitere Exponate gezeigt wurden. Anschließend folgte die Weltraumgesellschaft den Seifenblasen-Satelliten bis zum Zirkuszelt. Dort zeigten die angehenden Astronautinnen und Astronauten ihr kosmisches Können. Zum Abschluss wurden Sounds und Lieder zu den unbegrenzten Weiten in der Glashütte der Mottenburg präsentiert. Andres: „Die entstandenen Kunstwerke und Aufführungen spiegelten nicht nur die Vielfalt der Ideen wider, sondern auch den besonderen Gemeinschaftsgeist, der das gesamte Festival prägte.“

Das Rampenfieber-Festival setzte damit erneut ein starkes Zeichen für Inklusion, Kreativität und kulturelle Teilhabe in der Region. Das Projekt wird zentral durch das „Regionale Kultur Programm NRW“ getragen und von der „Josef-Wund-Stiftung“ sowie der „Gold-Kraemer-Stiftung“ im Kreis Euskirchen gefördert. Der „Region Aachen Zweckverband“ ist der Projektträger und das „Regionale Bildungsbüro“ organisiert das Festival der Bildenden Kunst im Kreis Euskirchen zusammen mit der Künstlerischen Spartenleitung Ana Ilian Sous.

pp/Agentur ProfiPress
 

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