Der Mechernich-Krimi
Zwei für Mechernich und die Bergbaugeschichte: Museumskurator Günter Nießen und Schriftsteller und Diakon Manfred „Manni“ Lang unter Tage im Schacht Günnersdorf. Im Bergbaumuseum stellt Eifelkenner Lang am Freitag, 16. Oktober, ab 19 Uhr seinen Kriminalroman „Schattenwölfe“ bei einer eintrittsfreien Benefiz-Premierenlesung fürs ehrenamtlich geführte Museum der Öffentlichkeit vor. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress
Dieses Plakat hat Sabine Hockertz vom Hillesheimer KBV-Verlag des Lang-Freundes und Eifel-Gäng-Mitstreiters Ralf Kramp unter Verwendung eines Fotos von Sabine Roggendorf (Agentur ProfiPress, Mechernich) für die Mechernicher Premierenlesung am Freitag, 16. Oktober, ab 19 Uhr im Bergbaumuseum entworfen. Museumskurator Günter Nießen hält die Einführung. Repro: Sabine Hockertz/KBV/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – „Der Eifelkenner und Autor Manfred Lang stellt am Freitag, 16. Oktober, um 19 Uhr im Bergbaumuseum Mechernich seinen neuen Eifelkrimi »Schattenwölfe« vor“, schreiben der Schleidener und Euskirchener „WochenSpiegel« in ihren aktuellen Ausgaben: „Bei der Premierenlesung präsentiert der Autor der Kolumne »Manni kallt Platt« sein Krimi-Debüt, in dem Antworten tief unter der Erde verborgen liegen und alles verändern könnten.“
Die Handlung des Krimis ist im Jahr 1981 am und im Mechernicher Bleiberg angesiedelt, in der Zeit von Kaltem Krieg, Papst-Attentat, NATO-Nachrüstungsbeschluss und RAF-Terrorismus. Im Zentrum steht ein ungewöhnliches Ermittlerduo: die junge Verwaltungsmitarbeiterin Lena Cremer und der alternde Lokalreporter Albert Neesgen, den Lang als »rustikal« beschreibt und für den es mehrere lokale Vorbilder gibt.
Gemeinsam stoßen sie auf eine braune Vergangenheit, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Ausgangspunkt der Geschichte ist ein Toter, der auf dem Gelände des stillgelegten Tagebaus »Virginia« am Bleiberg gefunden wird, der späteren Kreismülldeponie – ein Fund, dessen Umstände nicht zu einem gewöhnlichen Unfall aussehen und Lena Cremer trotz Warnungen zum Nachforschen bewegt, eigene Nachforschungen anzustellen.
Knabbereien und Getränke
Für Manfred Lang ist dieser Schauplatz mehr als nur eine Kulisse: „Dieser Mechernicher Bleiberg, an dem es eine überirdische und eine unterirdische Ebene gibt, ist eine Metapher dafür, dass auch n der Gesellschaft finsteres Gedankengut versteckt ist und weiterlebt -bis heute und noch immer“, sagte Lang im Interview seinem Freund und Redakteurskollegen Michael Nielen.
Der Eintritt zur Lesung ist frei. Um eine Spende für das ehrenamtlich geführte Bergbaumuseum wird allerdings höflich gebeten. Die örtliche Mechernicher Buchhandlung Schwinning unterhält an dem Abend im Bergbaumuseum einen Büchertisch, an dem die „Schattenwölfe“ und andere Publikationen Manni Langs käuflich erworben werden können. Der Förderverein des Bergbaumuseums Mechernich sorgt für Getränke und Knabbereien, Museumskurator Günter Nießen begrüßt die hoffentlich zahlreichen Besucher.







