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Dem Retter begegnet

Communio in Christo gedenkt in Mechernich der ersten Gründung Mutter Marie Thereses vor 44 Jahren

Generalsuperior Karl-Heinz Haus (v.r.), hier mit Pater Rudolf Ammann und Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold, erinnerte sich bei einem Treffen am 1. September an die erste Gründung Mutter Marie Thereses vor 44 Jahren. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Beim Treffen im Refektorium des Mechernicher Mutterhauses des Ordo Communionis in Christo wurde auch eine Tondokumentation mit Teilen der Gottesdienstfeier vom 1. September 1977 in Holzheim abgespielt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Eucharistiefeier zum Gedenktag an die Gründung der „Unio der Sühnenden Liebe“ (v.r.): Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior, Schönstatt-Pater Rudolf Ammann und der Mechernicher Diakon Manfred Lang. Foto: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress

Geistlicher Begleiter Mutter Marie Thereses und erster Generalsuperior der Communio in Christo: Der hochverehrte Priester Karl-Heinz Haus beim Treffen am 1. September. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Ohne öffentliches Aufsehen hat sich am 1. September 1977 in der Pfarrkirche St. Lambertus in Holzheim (Stadt Mechernich) Großes ereignet. Josephina Theresia Linssen, 1927 im niederländischen Oud-Valkenburg geboren und 1994 als Mutter Marie Therese in Mechernich gestorben, gründete in einer heiligen Messe die „Unio der Sühnenden Liebe“.

Es war die erste von insgesamt sieben Uniones, die am 8. Dezember 1984 in der Gründung des Ordo Communionis in Christo aufgingen, am Mechernicher Bleiberg und in Blankenheim kurz als „Communio“ in aller Munde und mittlerweile auf allen Kontinenten in der Person ihrer Mitglieder und Anhänger tätig.

Am Jahrestag der ersten Gründung Mutter Marie Thereses kamen traditionsgemäß der Konvent des Mechernicher Mutterhauses der Communio und einige Mitglieder von außen zu Rosenkranzgebet, Vesper, Eucharistischem Segen und einer heiligen Messe in der Hauskapelle zusammen.

Pater Rudolf Ammann ISch begrüßte die Gläubigen im Namen von Generalsuperior Karl-Heinz Haus, an seiner Seite Father Jaison Thazhathil, der stellvertretende Generalsuperior, und der Mechernicher Diakon Manfred Lang.

Das werdende Glück der Sterbenden

Im Mittelpunkt stand ein Text Mutter Marie Thereses vom Tag ihrer ersten Gründung. „Ich bin am 1. September meinem Retter begegnet“, heißt es darin. Für die charismatische Mystikerin verschmolzen Christi Worte und Taten zur unermesslichen Liebe zu allen Menschen.

„Ich kenne meinen Retter“, schrieb sie, der ihr eingebe, wie sie den Sterbenden helfen und beistehen könne: „Wie soll das möglich sein“, so Mutter Marie Therese, wenn man nicht auch ihr „werdendes Glück berücksichtigen“ wollte?

Pater Ammann sagte in seiner Predigt: „Heute glauben wir an die unendliche Liebe Gottes und hoffen auf sie. Dann, wenn er wiederkommt, erleben wir seine unendliche Liebe in einem unendlichen Glück.“ Dies Liebe sei „von Ewigkeit her Gott“. Sie sei wirksam geworden in der Schöpfung, in jeder Pflanze, in jedem Tier und besonders in jedem Menschen.

Der Geistliche: „Die göttliche Liebe ist wirksam geworden in der Menschwerdung Jesu aus Maria, der Jungfrau, in seinen Worten und Taten, besonders in seinem Tod und seiner Auferstehung. Und diese unerschöpfliche Liebe hat eine neue Quelle entspringen lassen in Mutter Marie Therese…“

Heil und Heilung bringen

Jeder Tropfen dieser Quelle werde gespeist von der göttlichen Liebe, „die endlos auf uns zufließt und wieder einmünden will in die unendliche Liebe Gottes“. Als Interpretation bot Pater Ammann den Gottesdienstbesuchern das Bild der Brunnen Berninis auf dem Petersplatz an, die Conrad Ferdinand Meyer in einem Gedicht beschrieb.

Darin ist das Wasser Symbol für diese überfließende Liebe Gottes zu uns Menschen, die in uns ihrerseits überbordende Nächstenliebe zu entfachen vermag: „Aufsteigt der Strahl und fallend gießt er voll der Marmorschale Rund, die, sich verschleiernd, überfließt in einer zweiten Schale Grund; die zweite gibt, sie wird zu reich, der dritten wallend ihre Flut, und jede nimmt und gibt zugleich und strömt und ruht…“

Dieses Leben und Fruchtbarkeit schenkende Wasser wolle auch uns durchströmen“, so Ammann: „An seinen Ufern werden wir Früchte bringen und Heil und Heilung.“ Beim anschließenden Treffen im Refektorium ergriff Generalsuperior Karl-Heinz Haus selbst das Wort und erinnerte an die Gründungsfeier in der Holzheimer Pfarrkirche. Auch eine Tondokumentation mit Teilen dieser Feier wurde abgespielt.

pp/Agentur ProfiPress

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