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Bedeutende Rolle der Laien in der Kirche

Ugandische Katholiken waren beim Ordo Communionis in Christo in Mechernich zu Gast

Vor dem Bildnis der Communio-Gründerin Mutter Marie Therese: Der ugandische Pfarrer Tadeo Ssemanda (l) und sein Landsmann, der in Rom studierende Priesterseminarist Elijah Oriokot, mit Schwester Lidwina. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Mit Pfarrer Tadeo Ssemanda (32) und dem Priesterseminaristen Elijah Oriokot (27) waren erneut zwei der Communio in Christo nahestehende afrikanische Katholiken im Mechernicher Mutterhaus zu Gast.

Der angehende Diakon Elijah studiert nach seinem Philosophiestudium in der Heimat zurzeit Theologie in Rom und gehört dem nach Angaben von Communio-Schwester Lidwina sechzehnköpfigen Freundeskreis des Ordo Communionis in Christo am Collegio Urbano an. Die Aufgabe dieser päpstlichen Einrichtung besteht darin, die zukünftigen Priester der jungen Kirchen auszubilden, also Katholiken aus den früher „Missionsländer“ genannten Regionen der Welt.

Der andere Ugander, den Schwester Lidwina im Gespräch mit der Agentur ProfiPress vorstellte, Tadeo Ssemanda (32), ist bereits 2017 zum Priester geweiht worden. Zurzeit macht er an der theologischen Fakultät im spanischen Valencia seinen Doktor. Ssemanda steht nach eigenen Angaben dem Opus Dei nahe.

 

„Communio, ein Weg für alle“

 

Titel seiner Promotionsarbeit ist die Rolle der Laien in der Katholischen Kirche gemäß dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Hier sieht Pfarrer Tadeo Ssemanda bedeutende Schnittpunkte mit der Communio in Christo, die sich als „Weg für alle“, d.h. „Orden“ für Laien, Priester und Schwestern versteht.

Mutter Marie Therese, die den Ordo Communionis in Christo am 8. Dezember 1984 in Mechernich als Bestätigung des Zweiten Vatikanischen Konzils gegründet hatte, unterstrich immer wieder die Einheit der Stände im pilgernden Volk Gottes. In die „Gemeinschaft in Christus“ seien alle Menschen eingeladen.

pp/Agentur ProfiPress

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