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Achtung Krötenwanderung!

Amphibien wandern wieder zu Laichgewässern – Autofahrer und Anwohner werden gebeten, in den kommenden Wochen auf wandernde Amphibien zu achten – Mechernicher Hotspots unter anderem der Mühlenpark, das Krematorium und die Strempter Straße

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) braucht noch helfende Hände, wie hier beim Zaunbau zum Schutz der Amphibien. Foto: Ulrich Pohl/pp/Agentur ProfiPress

Amphibien wie dieser Fadenmolch sind aktuell wieder auf Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Foto: Silke Mora/pp/Agentur ProfiPress

Kreis Euskirchen/Mechernich – Die Frühlingssonne hat den Startschuss gegeben: die ersten Kröten, Frösche, Molche und Salamander kommen in Paarungsstimmung. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) appelliert an die Autofahrer: „Passen Sie ihre Geschwindigkeit in der Dämmerung und nachts an, um weder Amphibien noch Helferinnen und Helfer zu gefährden.“ Im Kreis Euskirchen gibt es eine Reihe bekannter Hotspots in der Nähe beliebter Laichgewässer. In Mechernich sind dies vor allem der Mühlenpark, das Krematorium, die Strempter Straße, Satzvey und Vussem.

Doch nicht nur Autofahrer, sondern auch Anwohner von nahen Gewässern werden gebeten, in den kommenden Wochen auf wandernde Amphibien zu achten. „Diese wollen meist in der Dämmerung zum nächsten Laichgewässer und sind dann besonders gefährdet, überfahren oder zertreten zu werden“, schreibt der NABU in seiner Pressemitteilung.

Schutzanlagen und Krötenzäune

Sobald es nach einer längeren kalten Periode wärmer wird und kräftig anfängt zu regnen, zieht es die Amphibien zu ihren Laichgewässern. An den jeweiligen Hotspots im Kreis Euskirchen werden jetzt Schutzanlagen kontrolliert und Krötenzäune aufgebaut, um zu verhindern, dass die Kröten die Straßen überqueren und überfahren werden. Damit startet auch die tägliche Kontrolle der Fangeimer entlang der Schutzzäune. Die Amphibien werden bestimmt, gezählt und auf der anderen Straßenseite in Richtung Laichgewässer wieder ausgesetzt.

Wer aktiv mithelfen möchte, ob beim Zaunbau oder bei der Kontrolle der Fangeimer, kann sich bei Ulrich Pohl (E-Mail: u.pohl@nabu-euskirchen.de, Mobil: 0171/7829743) oder Dr. Marco Mora (E-Mail: m.mora@nabu-euskirchen.de, Mobil: 0151/46120613) melden.

pp/Agentur ProfiPress

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