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Acht neue Atemschutzgeräteträger

Sieben Männer und eine Frau absolvierten 44 physisch und psychisch anstrengende Ausbildungsstunden in Mechernich und Schleiden

Sieben von acht erfolgreichen Absolventen des jüngsten Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs (AGT) 2025 der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Mechernich beim Besuch der Atemschutzübungsstrecke im Brandschutzzentrum Schleiden. Foto: Heiko Flimm/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

In Trupps trainierten die Lehrgangsteilnehmer unter realistischen Bedingungen Brandbekämpfung, Schlauchmanagement, Türöffnungen, den Einsatz der Wärmebildkamera sowie das Vorgehen in verrauchten und verdunkelten Gebäuden. Foto: Heiko Flimm/Feuerwehr/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Schleiden – Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs (AGT) 2025 hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Mechernich acht neue Atemschutz-Fachleute in ihren Reihen. Sieben Männer und eine Frau absolvierten insgesamt 44 Ausbildungsstunden an neun Terminen. Die Ausbildung gilt als körperlich und psychisch anstrengend.

Ziel ist die Befähigung zum sicheren Einsatz unter von der Umluft unabhängigem Atemschutz. In Theorie und Praxis vermittelten die Ausbilder umfangreiche Kenntnisse, darunter Grundlagen der menschlichen Atmung, Atemgifte, rechtliche Vorgaben nach Feuerwehr-Dienstvorschrift sowie Einsatzgrundsätze und Unfallverhütung. Praktische Inhalte waren eingebunden – vom sicheren Anlegen der Atemschutzmaske über Dichtigkeitsproben bis hin zu ersten Belastungsübungen.

In Trupps trainierten die Teilnehmenden unter realistischen Bedingungen Brandbekämpfung, Schlauchmanagement, Türöffnungen, den Einsatz der Wärmebildkamera sowie das Vorgehen in verrauchten und verdunkelten Gebäuden.

Extremsituationen bewältigen

„Ergänzt wurde dies durch intensives Notfalltraining, bei dem Selbstrettung, Kameradenrettung und das Verhalten in Extremsituationen geübt wurden“, so Heiko Flimm (Löschgruppe Mechernich, Ausbildungsleiter Atemschutz) im Gespräch mit der Redaktion des städtischen „Bürgerbriefs“.

Ein besonderer Bestandteil war der Besuch der Atemschutzübungsstrecke im Brandschutzzentrum Schleiden. Dort absolvierten die Lehrgangsteilnehmenden die vorgeschriebene Belastungsübung mit Laufband, Treppensteiger, Endlosleiter und Hindernisstrecke – überwacht per Kamerasystem. Alle bestanden diese körperlich wie mental fordernde Prüfung.

Den Abschluss bildeten eine theoretische Prüfung mit 35 Fragen sowie eine praktische Prüfung, bei der unter anderem Einsatzkurzprüfung, korrektes Anlegen der Schutzausrüstung, Türöffnung und eine simulierte Notfalllage abgearbeitet werden mussten. Auch dort überzeugten alle Teilnehmenden.

Bei der anschließenden Zeugnisübergabe erhielten die frisch ausgebildeten Atemschutzgeräteträger ihre Atemschutzpässe – und als sichtbares Zeichen ihres neuen Status das „A“ für den Einsatzhelm. Die Ausbilder gratulierten herzlich und wünschten allzeit sichere Einsätze.

pp/Agentur ProfiPress
 

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