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Zwischen bunten Blättern

Herbst zeigt in Eifel und Mechernich dieses Jahr ein außergewöhnlich intensives Farbspiel – Spektakuläre Vorbereitung auf den Winterschlaf

Tanz im Blätterregen: Mit Kindern gibt es im herbstlichen Wald viel zu entdecken. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Von Bergheim aus erstreckt sich diese Herbstidylle mit grasenden Kühen hinunter in Richtung Vussem. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Glückssymbol und Pilz des Jahres 2022: Der Fliegenpilz. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Aus den USA und Kanada hat es der „Indian Summer“ scheinbar über den großen Teich in die Eifel geschafft. Diese spektakuläre Herbstfärbung zeigt sich in Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Immer wieder gerät man als Spaziergänger ins Staunen, wenn die Lichtstrahlen der tiefstehenden Sonne im Herbst durch das sich lichtende Blätterdach fallen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Regenwolken scheinen über dem Kallmuther Berg buchstäblich festzuhängen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

„Der Herbst ist da. Er bringt uns Obst, hei hussassa.“ Die Fülle des Herbstes offenbart sich auf dieser Streuobstwiese in Bescheid. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Direkt hinter dem Fossilienacker am Löwenzahn-Erlebnispfad in Nettersheim grasen einige Rinder. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Auf dem Brehberg in Weyer hat man einen herrlichen Panoramablick in Richtung Siebengebirge – und wer sich umdreht kann das Licht durch den Blätterwald scheinen sehen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

In allen Farben, Formen und Größen sprießen im Herbst Pilze aus dem feuchten Waldboden. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Blick in die Nachbarschaft: Wunderschöne Herbstfarben zeigt dieser Wald bei Insul. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Im Nebeldunst liegt das Kloster Maria Laach in der Vulkaneifel. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Blick auf die Quaibachaue in Wielspütz, wo das Laub gerade beginnt, sich zu verfärben. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Tief hängen die Wolken über dem Laacher See, einem der Augen der Eifel. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Der Blick nach oben zeigt das Blätterdach wie ein Mosaik aus bunten Farbklecksen. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Herbstliches Stillleben: Pilz, Moos und herabgefallenes Laub. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Eifel/Mechernich – Satte Farben, an denen man sich doch nicht satt sehen kann: Im Herbst ist der Waldspaziergang ein echtes Farbspektakel. Vor dem Winter scheint es wie ein Aufbäumen des pulsierenden Lebens zu sein, wenn der Wald sich im Licht der tiefstehenden Sonne in allen Farbschattierungen von grün über gelb, orange und rot bis braun zeigt. Es scheint als wollten sich die Bäume, die sich im Sommer in ein übergreifendes, grünes Gewand hüllen, im Herbst noch einmal ihre je eigene Persönlichkeit zeigen.

Der „Indian Summer“, der so manchen Touristen in die USA und nach Kanada zieht, scheint es über den großen Teich in die Eifel geschafft zu haben. Selten hat die herbstliche Natur in so intensiven Farben geleuchtet, wie in diesem Jahr.

Rein biologisch betrachtet ist die Herbstfärbung der Blätter eine Vorbereitung des Baumes auf seinen „Winterschlaf“. Werden die Tage kürzer, fährt der Baum die Photosynthese zurück und baut den stickstoffreichen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll ab. Die darin enthaltenen Nährstoffe werden bis zum Frühjahr in Ästen, Stamm und Wurzeln gelagert.

 

 

Pilze, Pfützen, Sonnenstrahlen

Durch den Abbau des grünen Blattfarbstoffs werden die bis dahin überdeckten Pigmente sichtbar und färben die Blätter gelb und orange. Erst wenn die Blätter abgestorben sind und abfallen, werden sie braun.

Während der grüne Wald im Sommer eine immerwährende Ruhe ausstrahlt, verbreitet der bunte Herbstwald eine eher anregende Stimmung. So viel gibt es zu entdecken: Nüsse, Kastanien und Eicheln fallen von den Bäumen; Pilze verstecken sich auf den feuchten Waldböden; das Laub raschelt unter den Füßen; Pfützen laden dazu ein, durch sie hindurchzuhüpfen. Und hinter jeder Wegbiegung kommt man wieder ins Staunen, wie das Sonnenlicht durch das sich langsam lichtende bunte Blätterdach fällt.

pp/Agentur ProfiPress

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