Zwei neue Hallen in „Monzenbend“
Junior-Chefin Vanessa Urfey stellte mit Senior-Chef Heinrich Urfey die Expansionspläne ihres Euronics-Marktes im Kommerner Gewerbegebiet „Monzenbend“ am Dienstag dem Mechernicher Planungsausschuss vor und bekamen grünes Licht für die Verwirklichung. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – Im städtischen Mechernicher Gewerbegebiet „Monzenbend“ in Kommern wollen die Firmen Euronics XXL sowie die Kfz- und Lackierwerkstatt „Speedworkz“ von Patrick Bülow und Florian Lenicker expandieren.
Bülow und Lenicker stellten den Bau einer Halle gegenüber des derzeitigen Firmenstandortes am Dienstag im Planungsausschuss in der Kommerner Bürgerhalle vor, den Neubau von Euronics erläuterten Juniorchefin Vanessa Urfey und Seniorchef dem von Michael Averbeck geführten Gremium.
Euronics will nach eigenen Angaben in den regionalen Online-Handel einsteigen und größere Mengen an elektronischen Geräten bevorraten und absetzen. Im Neubau sollen darüber hinaus nebst eigenem „Service-Center“ auch „Eventbereiche“ entstehen, etwa eine Caféecke und Erlebnisküche. Außerdem denkt Vanessa Urfey an eine Kaffeeautomatenreparatur und einen Handy-Display-Tausch vor Ort.
„Die Corona-Pandemie hat uns Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung von Lieferketten aufgezeigt“, so die Juniorchefin. Ihr Vater Heinrich Urfey. „Wir haben zwei schwere Jahre hinter uns wegen Corona und Flut, es war manchmal schwierig, die Leute zu versorgen.“ Der Erweiterung von Euronics XXL und dem entsprechenden Verkauf dem benötigten Gewerbelandes stimmte der Ausschuss bei drei Neinstimmen zu.
Ebenfalls grünes Licht bei drei Neinstimmen für einen weiteren Hallenbau bekamen die Kfz- und Lackierexperten Patrick Bülow und Florian Lenicker. Ihr kleines, aber zunehmend „von umliegenden Autohäusern bei Lackieraufträgen in Anspruch genommenes“ Unternehmen, hat sich bereits von zwei auf fünf Mitarbeiter vergrößert und liegt im Trend.
Genutzt werden solle die zweite Halle laut Bülow und Lenicker, um Lackier- und Reparaturarbeiten trennen zu können und so einen noch besseren Service ermöglichen zu können. Darüber hinaus wolle man so vier bis zu sechs neue Arbeitsplätze in „Monzenbend“ schaffen.







