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Zwei aus der ersten Reihe

St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V.: Franz Josef Winkelhag und Hermann Reinartz haben ihre angestammten Vorstandsposten nach 50, beziehungsweise 40 Jahren abgegeben

Mit dem grünen Rock der St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V. fast verwachsen (v.l.): Franz Josef Winkelhag und Hermann Reinartz haben ihre angestammten Vorstandsposten nach 50, beziehungsweise 40 Jahren abgegeben. Foto: Tatjana Opgenorth/SSSB Schwerfen/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Zülpich-Schwerfen – Zusammen fast 100 Jahre Vorstandsarbeit bringen Franz-Josef Winkelhaag und Hermann Reinartz zusammen. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Schwerfen, in der auch eine Reihe Schützen aus dem Stadtgebiet Mechernich Mitglieder sind, standen beide für eine Wiederwahl auf ihren Vorstandsposten nicht mehr zur Verfügung.

Nach 40 Jahren Vorstandsarbeit schied Hermann Reinartz aus dem Führungsgremium der Schützengesellschaft aus, Franz-Josef Winkelhaag gab nach über 50 Jahren sein Schriftführeramt an Hendrik Opgenorth ab, bleibt dem Vorstand und der Gesellschaft aber als Beisitzer erhalten.

Wiedergewählt wurden in der unter Corona-Hygienemaßnahmen abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Schützenpräsident und   Vorsitzende Johannes Kursch, Kassierer Axel Greven, Jungschützen-Meister Thomas Pitten und Beisitzerin Tatjana Opgenorth. Neugewählt wurden Schriftführer Hendrik Opgenorth, zweiter Vorsitzender und Hauptmann Timo Steinhoff, Schießmeister Thomas Strick und als Beisitzer Franz-Josef Winkelhag, Georg Habrich und Thomas Kursch.

Fleißige „Männ“ auch am Bau

Hermann Reinartz steht seit 1978 in den Reihen der St.-Sebastianus-Schützen-Bruderschaft Schwerfen 1929 e.V. Von 1982 bis 2005 war er Kassierer, 2005 bis 2020 Beisitzer. Er ist seit 2012 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz. Reinartz wirkte maßgeblich am Bau der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre mit, sowohl als „Herr der Finanzen“, als auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Schachtmeister.

Franz-Josef Winkelhag gehört der Bruderschaft bereits seit 1962 an, 1970 bis 2020 als Schriftführer. Er ist seit 2009 Träger des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz sowie des Ehrenkreuzes des Sports in Bronze seit 2017. Auch Winkelhag wirkte maßgeblich mit beim Bau der Schützenhalle Anfang der 70er Jahre, der großen Schützenhalle Anfang der 90er Jahre und zuletzt an der Errichtung einer hochmodernen Schießanlage mit acht Luftgewehr und drei Kleinkaliberständen.

Hendrik Opgenorth, sein Nachfolger als Schriftführer der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schwerfen 1929 e.V., schreibt: „Franz-Josef Winkelhag prägte den Verein über Jahrzehnte durch seinen beispiellosen Einsatz. Neben seiner Arbeit als Schriftführer organisierte er auch die Vermietung der Schützenhalle für Feiern und Veranstaltungen.“

www.schuetzen-schwerfen.de

pp/Agentur ProfiPress

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