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Zuschuss zu Personalkosten

Land überweist 250.000 Euro an Mechernich – Geld soll helfen, Mehrbedarfe nach der Hochwasserkatastrophe abzufedern – Kämmerer Ralf Claßen freut sich über den unerwarteten Zuschuss

Nach der Flut mussten auch städtische Liegenschaften saniert werden. Hochbautechniker David Esch (r.) konnte dabei auf Hilfe vor Ort zählen, etwa von Mario Theisgen beim Wiederaufbau des Sportlerheims des TSV Feytal. Trotzdem gab es in der Verwaltung erhebliche personelle Mehrbedarfe nach der Hochwasserkatastrophe. Archivfoto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Über die 250.000 Euro vom Land für Mechernich freut sich auch Kämmerer Ralf Claßen. Das sei ein schöner Zuschuss zu den Personalkosten. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich – Auch für Mechernich ist das ein unerwarteter Geldsegen. „Als Kämmerer finde ich das natürlich sehr gut. Damit hatten wir nicht gerechnet – und 250.000 Euro sind ein schöner Zuschuss zu den Personalkosten“, freut sich Ralf Claßen über die Nachricht, die die Kommunen kurz vor Weihnachten erreichte.

Da nämlich verkündeten die Landtagsabgeordneten Klaus Voussem und Dr. Ralf Nolten, dass das Land NRW insgesamt 4,6 Millionen Euro an Städte und Gemeinden im Kreis Euskirchen überweisen wird. Das Geld sei dazu gedacht, die Ausgaben für personelle Mehrbedarfe nach der Hochwasserkatastrophe abzufedern. „Die waren bei uns natürlich wesentlich höher als die 250.000 Euro“, sagt Ralf Claßen: „Aber ich finde es toll, dass Ministerin Ina Scharrenbach die Initiative für die betroffenen Kommunen ergriffen hat. Insgesamt ist das ein stolzer Betrag, eine tolle Weihnachtsüberraschung und eine schöne Bescherung.“

Laut Mitteilung der beiden Landtagsabgeordneten werden die offiziellen Bescheide für den Zuschuss Anfang 2024 versandt. „Ob direkt beim Wiederaufbau oder als Begleitung von geschädigten Bürgerinnen und Bürgern bei der Antragsstellung oder Ersatzbeschaffung von zerstörten Dokumenten: Die Verwaltungen haben nach der Hochwasserkatastrophe vielfältige Aufgaben gemeistert. Dies ist eine Anerkennung für die Leistungen in herausfordernden Zeiten“, erklärt der Euskirchener CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem.

Demnach fließen insgesamt zehn Millionen Euro an die 27 besonders von der Hochwasserkatastrophe 2021 betroffenen Kommunen im Land. Mit den Mitteln sollen entstandene Personalmehrbedarfe rückwirkend pauschal ausgeglichen werden. Mit der Verabschiedung des Landeshaushaltes für das Jahr 2024 wurde der Weg für die Gewährung der Finanzmittel inzwischen frei gemacht. Die Höhe der Zuschüsse richtet sich grundsätzlich nach der Bewilligung der kommunalen Wiederaufbaubudgets unter Berücksichtigung der Schadenshöhe pro Einwohner.

pp/Agentur ProfiPress

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