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Weihnachtsgeschenk, das Leben rettet

Bürgermeister Ulf Hürtgen geht mit gutem Beispiel voran – Zülpicher Stadtverwaltung steht Pate für große DRK-Blutspende-Aktion einen Tag vor Weihnachten – Von elf bis 15 Uhr wartet das DRK-Blutspendemobil auf Spender – Anmeldung im Internet verkürzt die Wartezeit

„Vollblut-Helden gesucht!“ So steht es auf dem Plakat, mit dem DRK-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen (r.), Ortsvereins-Vorsitzender Lothar Henrich (l.) und einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung, allen voran Bürgermeister Ulf Hürtgen (2.v.r.) für die gemeinsame Aktion am Dienstag, 23.12., werben. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Zülpich – „Eine Blutspende ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk, denn sie kann Leben retten.“ Ulf Hürtgen weiß, wovon er spricht. Kurz vor den Feiertagen geht der Bürgermeister der Stadt Zülpich darum mit gutem Beispiel voran und spendet (nach eigener Aussage zum rund 50. Mal) einen Beutel seines Lebenssafts. Ein unbezahlbares Präsent – auch ohne Schleifchen drum. 

Dasselbe wünscht sich Hürtgen auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, sowie von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern der Römerstadt. Dass seinem Vorbild möglichst viele folgen, und sich am Dienstag, 23. Dezember, zwischen elf und 15 Uhr, im DRK-Blutspende-Mobil vor dem Rathaus (Markt 21) auf die Liege legen, daran hat Hürtgen keinen Zweifel: „Auf die Zülpicherinnen und Zülpicher ist Verlass!“   

„Vollblut-Helden gesucht!“, steht auf dem Plakat, das ab sofort im Rathaus und sämtlichen städtischen Einrichtungen hängt. Ein lebenswichtiger Aufruf, denn: Mit sinkenden Temperaturen nehmen Erkältungen und andere Krankheitsfälle zu – und der Bedarf an Blutspendern steigt. „Dadurch fällt im Advent ein großer Teil der Blutspender krankheitsbedingt aus, wodurch die Blutreserven besonders knapp werden können“, erklärt DRK-Gemeinschaftsleiter Thomas Heinen, der die Aktion, für die das Rathaus Pate steht, gemeinsam mit dem DRK-Ortsvereins-Vorsitzendem Lothar Henrich organisiert. 

Krankheiten nehmen keine Rücksicht auf Feiertage

„Da schlimme Krankheiten und schwere Unfälle keine Rücksicht auf Feiertage nehmen, ist es umso wichtiger, die Vorräte aufzufüllen“, betont Bürgermeister Ulf Hürtgen, der zudem als stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Zülpich fungiert. Der Termin einen Tag vor Weihnachten sei also durchaus bewusst gewählt. „Auch wenn man da vielleicht anderes im Kopf hat. So gut geht es aber nun mal leider nicht jedem.“ Henrich und Heinen pflichten Hürtgen nickend bei: „Ein größeres Geschenk kann man zu Weihnachten nicht machen.“ 

Wer es den Verwaltungsmitarbeitern gleichtun möchte, ist gut beraten, sich auf der Internetseite www.blutspende.jetzt einen Termin zu reservieren, denn so lassen sich Wartezeiten verkürzen. Daneben gibt es ein paar wichtige Voraussetzungen: Spendenwillige müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein, die Altersgrenze nach oben, wie früher, gibt es nicht mehr. Zudem braucht es ein Körpergewicht zwischen 50 und maximal 160 Kilogramm. Vor der Spende sollte ausreichend gegessen und mindestens 1,5 Liter (Wasser, Tees, Fruchtsäfte) getrunken werden. Auf keinen Fall nüchtern zur Blutspende kommen! Alle Spender müssen ein gültiges und amtliches Personaldokument mit Lichtbild (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) vorweisen können. 

pp/Agentur ProfiPress
 

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