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Wege aus der Wegwerfgesellschaft

Stadt Mechernich: Abfallberatung des Kreises ist Teil der Europäischen Woche der Abfallvermeidung 2020 - Aktion: „Unsichtbarer Müll – Schau genau hin“ – Elektrogeräte wann immer möglich reparieren statt wegschmeißen

Kompostierbarer Abfall wird in Obergartzem abgefahren: Für langlebigen Müll gibt es hingegen nur eine Strategie: Nach Möglichkeit vermeiden – zum Beispiel, indem man Geräte reparieren lässt, anstatt sie wegzuwerfen. Archivfoto: pp/Agentur ProfiPress

Karen Beuke, die Abfallberaterin des Kreises Euskirchen, sagte dem „Bürgerbrief Mechernich“: „Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. Wir müssen endlich verstehen, dass die Herstellung der Produkte auch Abfall verursacht! Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise!“ Foto: Kreis/pp/Agentur ProfiPress

„Reparieren statt Ressourcen verschwenden“ lautet die Devise der Abfallvermeidungswoche in der Stadt Mechernich und im übrigen Kreisgebiet. Repro: Sarah Winter/pp/Agentur ProfiPress

Das Logo der Europäischen Woche für Abfallvermeidung vom 21. bis 29. November. Repro: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich/Kreis Euskirchen - Vom 21. bis 29. November ist Woche der Abfallvermeidung. Also Augen auf im eigenen Haushalt, im Supermarkt und auf der Straße, wie und wo man Müll vermeiden kann. Deutschlandweit gibt es Tausende öffentlicher Aktionen. Wichtig aber ist, dass jeder selbst was tut, also Abfall vermeidet… zum Beispiel, indem man defekte Elektrogeräte reparieren lässt, statt wegzuschmeißen.

Darum geht es in der Stadt Mechernich und im übrigen Kreisgebiet Euskirchen speziell bei der elften Woche der Abfallvermeidung, Motto: „Unsichtbarer Müll – Schau genau hin“. Auf einer digitalen Nachhaltigkeitskarte werden Repair-Cafés und Reparaturbetriebe für Elektrogeräte in der Region dargestellt. 

Öko-Fußabdruck

Wer seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck wissen und verbessern möchte, sollte auf die neu entwickelte Webapp „SUSLA“ (Sustainable Lifestyles Accelerator) des Wuppertal-Instituts zurückgreifen, mit dem die Kreisabfallberatung zusammenarbeitet.

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt im Kleinen an. Jeder einzelne kann etwas tun, darauf wollen wir mit der Informationskampagne aufmerksam machen“, so Karen Beuke, Projektleiterin der Kreisverwaltung.

Ob Handy oder Waschmaschine, Spielzeug oder Kleidungsstück: Es lohnt sich, nach Alternativen zum Wegwerfen zu suchen. „Wir müssen endlich verstehen, dass die Herstellung der Produkte auch Abfall verursacht! Reparieren und Wiederverwenden heißt die Devise“, so Karen Beuke: „Verdoppeln Sie die Nutzungsdauer eines Gerätes durch Reparatur!“

jenste@wupperinst.org

www.wochederabfallvermeidung.de

pp/Agentur ProfiPress

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