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„Wärme im Herzen bleibt“

Rührende Gedenkgottesdienste für verstorbene Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialwerk Communio in Christo e.V. in Mechernich und Blankenheim

Mechernich/Blankenheim – Zwei Häuser, zwei Gottesdienste – und doch ein gemeinsamer Geist: Dankbarkeit, Verbundenheit und die tröstliche Gewissheit, dass Liebe und Licht stärker sind als der Tod. Sowohl in der Langzeitpflege des Sozialwerk Communio in Christo e.V. in Mechernich als auch in deren Blankenheimer Seniorenpflegeeinrichtung Haus Effata kamen Angehörige, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende zusammen, um der Verstorbenen des vergangenen Jahres zu gedenken.

In der Langzeitpflege stand der Gottesdienst unter dem berührenden Leitgedanken „Der Zauber der Liebe überwindet den Tod“. Viele der Bewohner hatten im Laufe des Jahres enge Freunde verloren – Menschen, mit denen sie den Alltag, Erinnerungen und Zuneigung geteilt hatten. So wurde der Gottesdienst bewusst gemeinsam mit den Bewohnern vorbereitet, um ihnen, den Mitarbeitenden und vor allem den Angehörigen Raum zu geben, Trauer und Dankbarkeit miteinander zu teilen.

„Durch die Zuneigung und die Liebe, die wir für die Verstorbenen empfinden, werden sie für uns unvergesslich bleiben“, hieß es im Gottesdienst. Besonders eindrucksvoll wirkte das Bild, das die ehemalige Mitarbeiterin Natalja Ackermann eigens für diesen Anlass gestaltet hatte: Ein Sternenschweif, in den alle Namen der Verstorbenen geschrieben waren – eine symbolische Brücke der Erinnerungen, die das Irdische mit dem Ewigen verbindet. Musikalisch trug die Musikgruppe der Einrichtung zu einer warmen, getragenen Atmosphäre bei, bevor viele Besucher den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und stillen Gesprächen im Therapieraum ausklingen ließen.

Neue Blätter am Erinnerungsbaum

Im Haus Effata stand der diesjährige Gedenkgottesdienst ganz im Zeichen des Wortes „Licht“. Ein Licht, das für Menschlichkeit steht – für jene Wärme, die aus einer zufällig zusammengewürfelten Gemeinschaft plötzlich etwas Familiäres entstehen lässt. „Manche dieser Lichter sind erloschen, aber die Wärme im Herzen bleibt“, wurde in der Messe betont. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch die Feier und berührte viele der Anwesenden sichtbar.

Traditionell wurde wieder das Abschiedsritual gepflegt, das im Haus Effata seit Jahren Trost spendet: Für jeden verstorbenen Bewohner hing am Erinnerungsbaum ein Blatt, und die Angehörigen konnten ein Licht für ihren geliebten Menschen entzünden. Ein zarter, stimmungsvoller Moment, in dem Trauer und Dankbarkeit ineinanderflossen. Wie in Mechernich bot auch hier das anschließende Beisammensein bei Kaffee und Kuchen Raum für Begegnungen, Erinnerungen und ein tröstliches Wort zur rechten Zeit.

So verschieden die beiden Feiern gestaltet waren – sie verband die tiefe Überzeugung, dass kein Mensch vergessen ist: in Wertschätzung, im gemeinsamen Erinnern und im festen Glauben daran, dass die Würde jedes Menschen über den Tod hinaus geht.

pp/Agentur ProfiPress
 

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