Zum Hauptinhalt springen

Trösterin der ganzen Welt

Kallmuther Wallfahrtsdenkmal eingeweiht – Pumpe und Gedenkstein an die Alte Schule übergeben

Die Mitglieder des Kirchenchores Kallmuth sind die Paten des Wallfahrtsdenkmals, das seit Kirmesmontag die Friedhofsmauer Richtung Lorbach ziert. Die Grafikerin Anna von Laufenberg (2.v.r neben Kirchenchorchef Stefan Weingartz) hat es der Pieta aus dem 14. Jahrhundert nachempfunden, die in der Kallmuther Pfarr- und Wallfahrtskirche an Schmerzensfreitag verehrt wird. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Zahlreiche Gläubige nahmen an der Einsegnung des Denkmals durch den kürzlich aus Würzburg an den Bleiberg gekommenen indischen Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam (54) teil. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der erste Bürger Dr. Hans-Peter Schick (r.) und sein ihm freundschaftlich verbundener Ortsbürgermeister Robert Ohlerth foppten sich gegenseitig ein wenig mit dem knappen Ausgang der Bundestagswahl am Vorabend. Aber in der Sache waren sie sich einig: „Weiter so!“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Am Kirmessonntag nahm die Dorfgemeinschaft Kallmuth vor dem Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule eine alte Handpumpe wieder in Betrieb und enthüllte einen von Steinmetz Martin Stoffels gestalteten Kylltaler Buntsandstein, der an die alte Schule von 1887 erinnert. Foto: Rita Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Steinmetz Martin Stoffels bei der Arbeit. Foto: Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

Kirmesmontag bewirtete Uli Wernoth die „Pänz“ des Kallmuther Kindergartens mit Fritten, Majo und Ketchup. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Der Musikverein Kallmuth unter der Leitung von Martin Stoffels verschönerte die Kirmes musikalisch. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Gut gelaunt (v.l.): Sakristanin Marianne Sistig, Pfarrer Stephen und Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Bild entstand bei der Einsegnung des Kallmuther Wallfahrtsdenkmals, das von der Grafikerin Anna v. Laufenberg mit dem Titel „Trösterin der ganzen Welt“ konzipiert und von Metallbau Müller in Hostel realisiert worden war. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kallmuth – Feierlich eingesegnet wurde am Kallmuther Kirmesmontag das neue Denkmal am Friedhof, das auf die Bedeutung des zur Stadt Mechernich gehörenden Dorfes als Wallfahrtsort hinweist. Der neue Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam (54) segnete das Relief ein, das die Grafikerin Anna von Laufenberg der Pieta in der Kallmuther Pfarr- und Wallfahrtskirche nachempfunden hat.

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth dankte der Künstlerin für den Entwurf und der Hosteler Metallspezialwerkstatt Gebrüder Müller für die Umsetzung. Eine ganze Reihe von Gläubigen, der Musikverein Kallmuth unter der Leitung von Martin Stoffels und der Kirchenchor um Stefan Weingartz, der die Patenschaft über das neue Denkmal innehat, wohnten den Feierlichkeiten ebenso bei wie der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Der erste Bürger und sein ihm freundschaftlich verbundener Ortsbürgermeister Robert Ohlerth foppten sich gegenseitig ein wenig mit dem knappen Ausgang der Bundestagswahl am Vorabend. Aber in der Sache waren sie sich wieder einig: Kallmuth ist ein ausgesprochen rühriges Dorf unter den 44 zur Stadt gehörenden Ortschaften. Dr. Schick ermutigte Robert Ohlerth und seine Mitstreiter: „Weiter so!“

„Skulpturendorf Kallmuth“

 

Finanziert wurde das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem auch eine ganze Reihe anderer Denkmale des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse im Ort bestritten worden waren. Robert Ohlerth will demnächst eine Broschüre „Skulpturendorf Kallmuth“ herausbringen.

Am Kirmessonntag hatte die Dorfgemeinschaft Kallmuth vor dem Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule eine Handpumpe wieder in Betrieb genommen und einen von Steinmetz Martin Stoffels gestalteten Kylltaler Buntsandstein enthüllt, der an die alte Schule von 1887 erinnert, die in modernen Zeiten nach der Jahrtausendwende als Fernsehkommissariat für die Serie „Mord mit Aussicht“ diente.

Am Rande des Kirmesfrühschoppens am Montag wurden die „Pänz“ einmal mehr von Uli Wernoth bekocht, der während der Pandemie häufiger im Kallmuther Kindergarten erschienen war, um mit den Kleinen zu kochen. Kirmes gab es auf dem Festplatz an der alten Schule selbstverständlich Fritten mit Majo und Ketchup.

pp/Agentur ProfiPress

Unsere neuesten Neuigkeiten für Sie

Konzertreihe „Mechernich.live“ geht im Oktober an den Start – Sieben Clubkonzerte geplant: Vier Ex-Nachbarn aus Mechernich-Nord bringen Livemusik in…

Weiterlesen

„Nordeifel Tourismus GmbH“ und Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen möchten touristische Perspektiven eröffnen

Weiterlesen

1. September im Seminarraum des Ambulanten Zentrums Mechernich zum Thema „Diabetes und Nervenschäden – die typischen Spätfolgen des Diabetes?“

Weiterlesen

Fledermausnacht an der Kakushöhle: rund 50 Besucherinnen und Besucher kamen lautlosen Tieren ganz nah – Experten vermittelten Wissen über bedrohte…

Weiterlesen

Sommercamp: FC-Fußballschule und Stadtsportbund Mechernich lockten mehr als 50 kleine Ballkünstler auf den Kunstrasen – Drei Tage Training, Teamgeist…

Weiterlesen

Großes Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützen mit Festumzug durch Kommern – Fünf neue Majestäten um Schützenkönig Thorsten Hansen

Weiterlesen