Zum Hauptinhalt springen

Trierer Basilika ganz für sich

Kommerner pilgerten rund 115 Kilometer bis zum Ziel – Bei sämtlichen Wallfahrten war Walter Schäfer mit von der Partie – Ehrung auch für Kerstin Röder, Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld, Michaele Schmitz und Hannelore Klein

Die Pilgergruppe am Starttag in der Kommerner Kirche St. Severinus. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Von Beginn an bis heute hat Walter Schäfer keine der 35 Wallfahrten verpasst. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Hannelore Klein ist seit 15 Jahren dabei. Mit ihren 76 Jahren war sie 2021 die älteste Teilnehmerin, die von Kommern bis nach Trier rund 115 Kilometer per pedes auf sich nahm. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich-Kommern/Trier - Die Wallfahrt, die Pilgerschaft, war und ist zutiefst Symbol für das Unterwegssein des Christen. „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern“, heißt es schon im Psalm 122,1. „Wallen“ bedeutet dabei in eine bestimmte Richtung ziehen, fahren, unterwegs sein, um neue Erfahrungen zu machen, in der Anstrengung des Weges, der Stille, des Gebetes, des Gespräches mit anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind zu einem Gnadenort. 

Auf den Weg zur Basilika nach Trier hatte sich jüngst auch wieder eine Kommerner Gruppe mit 21 Pilgern gemacht. „Es war das 35. Mal, seit 1987 ununterbrochen“, berichtet Frank Weiermann. Die Gruppe zog los von Kommern aus über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein. Die Kommerner-Trier-Wallfahrt ist beliebt. Bei sämtlichen 35 Wallfahrten war Walter Schäfer aus Kommern mit dabei – und ist damit Rekordhalter.

Erntedank unterwegs

„Beim Start an der Kirche St. Severinus in Kommern gab uns Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs den Pilgersegen für unseren Weg. In Ripsdorf feierten wir abends eine Erntedankmesse mit dem in Floisdorf geborenen Pfarrer Andreas Züll“, so Frank Weiermann weiter. In Neuheilenbach wurde dann eine heilige Messe erneut mit Hans Fuhs gefeiert. In Trier zog die Pilgergruppe unter dem gewohnten Orgelspiel in die Basilika ein. Doch etwas war anders. „Da wir an diesem Tag die einzige Pilgergruppe waren, hatten wir die große Basilika ganz für uns alleine“, berichtet Frank Weiermann von dem besonderen Moment. 

Neben Walter Schäfer konnten weitere Pilgerfreunde geehrt werden: Fünfmal waren Kerstin Röder und Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld (beide aus Kommern) dabei, zehnmal Michaele Schmitz aus Gehn. 15 Jahre ist Hannelore Klein aus Euskirchen mit von der Partie. Sie ist mit 76 Jahren gleichzeitig die älteste Pilgerin bei der diesjährigen Wallfahrt.

pp/Agentur ProfiPress

Unsere neuesten Neuigkeiten für Sie

Konzertreihe „Mechernich.live“ geht im Oktober an den Start – Sieben Clubkonzerte geplant: Vier Ex-Nachbarn aus Mechernich-Nord bringen Livemusik in…

Weiterlesen

„Nordeifel Tourismus GmbH“ und Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen möchten touristische Perspektiven eröffnen

Weiterlesen

1. September im Seminarraum des Ambulanten Zentrums Mechernich zum Thema „Diabetes und Nervenschäden – die typischen Spätfolgen des Diabetes?“

Weiterlesen

Fledermausnacht an der Kakushöhle: rund 50 Besucherinnen und Besucher kamen lautlosen Tieren ganz nah – Experten vermittelten Wissen über bedrohte…

Weiterlesen

Sommercamp: FC-Fußballschule und Stadtsportbund Mechernich lockten mehr als 50 kleine Ballkünstler auf den Kunstrasen – Drei Tage Training, Teamgeist…

Weiterlesen

Großes Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützen mit Festumzug durch Kommern – Fünf neue Majestäten um Schützenkönig Thorsten Hansen

Weiterlesen